| Reservationspreis: | reservation price: The lowest price at which someone is willing to sell a good (keeping the good is the potential seller's reservation option). |
| abnehmender Grenzertrag des Konsums: Für eine Person nimmt der Wert einer zusätzlichen Einheit Konsum ab, je mehr Konsum die Person hat. | diminishing marginal returns to consumption: The value to the individual of an additional unit of consumption declines, the more consumption the individual has. |
| abnehmender Grenznutzen: Eine Eigenschaft einiger Nutzenfunktionen, wonach jede zusätzliche Einheit einer bestimmten Variablen der Nutzenfunktion zu einem geringeren Zuwachs des Gesamtnutzens führt als die vorherige Einheit. | diminishing marginal utility: A property of some utility functions according to which each additional unit of a given variable results in a smaller increment to total utility than did the previous additional unit. |
| abnehmendes Durchschnittsprodukt der Arbeit: Eine Situation, in der das Durchschnittsprodukt der Arbeit typischerweise sinkt, je mehr Arbeit in einem bestimmten Produktionsprozess eingesetzt wird. | diminishing average product of labour: A property of a production process in which, as the input of labour is increased, the amount of output per unit of labour (the average product) falls. A situation in which, as more labour is used in a given production process, the average product of labour typically falls. |
| abnehmendes Grenzprodukt: Eine Eigenschaft einiger Produktionsfunktionen, wonach jede zusätzliche Einheit an Input zu einem geringeren Zuwachs des Gesamtoutputs führt als die vorherige Einheit. | diminishing marginal product: A property of some production functions according to which each additional unit of input results in a smaller increment in total output than did the previous unit. |
| Absicherungsfinanzierung: Finanzierung, die von Unternehmen genutzt wird, um vertragliche Zahlungsverpflichtungen aus dem Cashflow zu erfüllen. Der Begriff wurde von Hyman Minsky in seiner Hypothese der finanziellen Instabilität geprägt. | hedge finance: Financing used by firms to fulfil contractual payment obligations using cashflow. Term coined by Hyman Minsky in his Financial Instability Hypothesis. |
| absoluter Vorteil: Eine Person oder ein Land hat einen absoluten Vorteil bei der Produktion eines Gutes, wenn die Inputs, die es zur Produktion dieses Gutes verwendet, geringer sind als bei einer anderen Person oder einem anderen Land. | absolute advantage: A person or a country has an absolute advantage in the production of a particular good if, given a set of available inputs, they can produce more of it than another person or country. A person or country has this in the production of a good if the inputs it uses to produce this good are less than in some other person or country. |
| Abzinsung der Kosten und des Nutzens für künftige Generationen: Ein Maß dafür, wie wir gegenwärtig die Kosten und Vorteile bewerten, die Menschen erfahren, die in der Zukunft leben werden. Es ist zu beachten, dass dies kein Maß für die Ungeduld des Einzelnen in Bezug auf die eigenen zukünftigen Vorteile und Kosten ist. | discounting future generations' costs and benefits: A measure of how we currently value the costs and benefits experienced by people who will live in the future. Note that this is not a measure of individual impatience about one’s own future benefits and costs. |
| administrativ realisierbar: Politiken, bei denen die Regierung über ausreichend Informationen und Personal für die Umsetzung verfügt. | administratively feasible: Policies for which the government has sufficient information and staff for implementation. |
| adverse Selektion: Das Problem, mit dem die Parteien eines Tauschgeschäfts konfrontiert sind, wenn die von einer Partei angebotenen Bedingungen dazu führen, dass einige Tauschpartner:innen aussteigen. Ein Beispiel ist das Problem der asymmetrischen Informationen bei Versicherungen: Wenn der Preis hoch genug ist, werden nur diejenigen eine Krankenversicherung abschließen wollen, die wissen, dass sie krank sind (die Versicherung weiß dies aber nicht). Dies wird zu weiteren Preiserhöhungen führen, um die Kosten zu decken. Dieses Problem wird auch als Problem der „versteckten Attribute“ bezeichnet (der Zustand, bereits krank zu sein, ist das versteckte Attribut), um es vom Problem der „versteckten Aktionen“ des moralischen Risikos zu unterscheiden. | adverse selection: The problem faced by parties to an exchange in which the terms offered by one party will cause some exchange partners to drop out. |
| Agglomerationsvorteile: Die Vorteile, die Unternehmen dadurch haben, dass sie in der Nähe anderer Unternehmen derselben oder verwandter Industrien angesiedelt sind. | economies of agglomeration: The advantages that firms may enjoy when they are located close to other firms in the same or related industries. |
| aggregierte Nachfrage: Die Summe der Komponenten der Ausgaben in einer Volkswirtschaft, die zum BIP addiert werden: Y = C + I + G + X - M. Es ist der Gesamtbetrag der Nachfrage nach (oder der Ausgaben für) Waren und Dienstleistungen, die in der Wirtschaft produziert werden. | aggregate demand: The total of the components of planned spending in the economy: AD = C + I + G + X – M. It is the total amount of demand for (or planned expenditure on) goods and services produced in the economy. The total of the components of spending in the economy, added to get GDP: Y = C + I + G + X – M. It is the total amount of demand for (or expenditure on) goods and services produced in the economy. |
| Aktie: Ein Teil des Vermögens eines Unternehmens, der gehandelt werden kann. Er gibt der Person, die die Aktie besitzt, das Recht, einen Teil des Gewinns eines Unternehmens zu erhalten und davon zu profitieren, wenn das Vermögen des Unternehmens an Wert gewinnt. | stock: A quantity measured at a point in time, such as a firm’s stock of capital goods, or the amount of carbon dioxide in the atmosphere. Its units do not depend on time. A quantity measured at a point in time. Its units do not depend on time. |
| Akzeptanzbereitschaft (ABS): Der Reservationspreis einer potenziell verkaufenden Person, die nur zu mindestens diesem Preis bereit ist, eine Einheit zu verkaufen. | minimum acceptable offer: In the ultimatum game, the smallest offer by the Proposer that will not be rejected by the Responder. Generally applied in bargaining situations to mean the least favourable offer that would be accepted. |
| Allokation: Die Beschreibung, wer was tut, welche Folgen dieses Handeln hat und wer was als Ergebnis erhält. | allocation: A description of who does what, the consequences of their actions, and who gets what as a result (for example in a game, the strategies adopted by each player and their resulting payoffs). |
| Altruismus: Die Bereitschaft, Kosten auf sich zu nehmen, um jemand anderem einen Vorteil zu verschaffen. | altruism: The willingness to bear a cost in order to help another person. Altruism is a social preference. |
| Angebotskurve: Die Kurve, die die Menge des Outputs anzeigt, die zu einem bestimmten Preis produziert werden würde. Für einen Markt zeigt sie die Gesamtmenge, die alle Unternehmen zusammen zu einem bestimmten Preis produzieren würden. | supply curve: The curve that shows the number of units of output that would be produced at any given price. For a market, it shows the total quantity that all firms together would produce at any given price. |
| Angebotsschock: Eine unerwartete Veränderung auf der Angebotsseite der Wirtschaft, zum Beispiel ein Anstieg oder Rückgang der Ölpreise oder die Verbesserung einer Technologie. | supply shock: An unexpected or exogenous change in supply. In macroeconomics a supply shock means a change on the supply side of the economy, such as a rise or fall in oil prices or an improvement in technology. In microeconomics it refers to an exogenous shift in the supply curve for a particular good. |
| antizyklisch: Entwicklung im Konjunkturzyklus, die tendenziell entgegengesetzt zum gesamtwirtschaftlichen Output und zur Beschäftigung verläuft. | countercyclical: Tending to move in the opposite direction to aggregate output and employment over the business cycle. |
| arbeitsintensiv: Stärkerer Einsatz von Arbeit als Produktionsmittel im Vergleich zu Maschinen und anderen Produktionsmitteln. | labour-intensive: Making greater use of labour as an input in production as compared with machines and other inputs. |
| Arbeitslosenquote: Das Verhältnis zwischen der Zahl der Arbeitslosen und der Gesamtzahl der Erwerbspersonen. (Beachten Sie, dass die Beschäftigungsquote und die Arbeitslosenquote nicht 100 % ergeben, da sie unterschiedliche Nenner haben). | unemployment rate: The ratio of the number of the unemployed to the total labour force. (Note that the employment rate and unemployment rate do not sum to 100%, as they have different denominators.) |
| Arbeitsmarkt: Auf diesem Markt bieten die Unternehmen den Personen, die sich bereit erklären, unter dessen Leitung zu arbeiten, Löhne an. Ökonominnen und Ökonomen sagen, dass die Unternehmen auf der Nachfrageseite dieses Marktes stehen, während die potenziell Beschäftigten auf der Angebotsseite stehen. | labour market: The market in which employers offer wages to individuals who may agree to work under their direction. Economists say that employers are on the demand side of this market, while employees are on the supply side. In this market, employers offer wages to individuals who may agree to work under their direction. Economists say that employers are on the demand side of this market, while employees are on the supply side. |
| Arbeitsmarktgleichgewicht: Die Kombination aus Reallohn und Beschäftigungsniveau, die durch den Schnittpunkt der Lohnsetzungskurve und der Preissetzungskurve bestimmt wird. Dies ist das Nash-Gleichgewicht des Arbeitsmarktes, da weder die Unternehmen noch die Beschäftigten durch eine Änderung ihres Verhaltens eine Verbesserung erreichen könnten. | labour market equilibrium: The combination of the real wage and the level of employment determined by the intersection of the wage-setting and the price-setting curves. This is the Nash equilibrium of the labour market because neither employers nor workers could do better by changing their behaviour. |
| Arbeitsproduktivität: Gesamtproduktion geteilt durch die Zahl der Arbeitsstunden oder ein anderes Maß für den Arbeitseinsatz. | labour productivity: Total output divided by the number of hours or some other measure of labour input. |
| Arbeitsteilung: Die Spezialisierung der produzierenden Personen auf verschiedene Aufgaben im Produktionsprozess. | division of labour: The specialization of producers to carry out different tasks in the production process. |
| Arbitrage: Die Praxis, eine Ware auf einem Markt zu einem niedrigen Preis zu kaufen, um sie auf einem anderen Markt zu einem höheren Preis zu verkaufen. Unternehmen, die Arbitrage betreiben, nutzen den Preisunterschied für dieselbe Ware zwischen zwei Ländern oder Regionen aus. Solange die Handelskosten niedriger sind als das Preisgefälle, machen sie einen Gewinn. | arbitrage: The practice of buying a good at a low price in one market to sell it at a higher price in another. Traders engaging in arbitrage take advantage of the price difference for the same good between two countries or regions. As long as the trade costs are lower than the price gap, they make a profit. |
| asymmetrische Informationen: Informationen, die für die an einer wirtschaftlichen Interaktion beteiligten Parteien relevant sind, aber nur einem Teil der Parteien bekannt sind, anderen degegen nicht. Siehe dazu: adverse Selektion, moralisches Risiko. | asymmetric information: Information that is relevant to all the parties in an economic interaction, but is known by some and not by others. |
| Ausfallrisiko: Das Risiko, dass ein gewährter Kredit nicht zurückgezahlt wird. | default risk: The risk that credit given as loans will not be repaid. |
| ausländische Direktinvestitionen (FDI): Eigentum und wesentliche Kontrolle über Vermögenswerte in einem fremden Land. | foreign direct investment (FDI): Ownership and substantial control over assets in a foreign country. |
| ausländische Portfolioinvestition: Der Erwerb von Anleihen oder Aktien in einem fremden Land, wenn der Besitz des ausländischen Vermögens nicht groß genug ist, um eine wesentliche Kontrolle über das besessene Unternehmen zu erlangen. Ausländische Direktinvestitionen (FDI) hingegen setzen Eigentum und wesentliche Kontrolle über das eigene Vermögen voraus. | foreign portfolio investment: The acquisition of bonds or shares in a foreign country where the holdings of the foreign assets are not sufficiently great to give the owner substantial control over the owned entity. Foreign direct investment (FDI), by contrast, entails ownership and substantial control over the owned assets. |
| Auszahlung: Der Nutzen für jede Spieler:in, der sich aus den gemeinsamen Aktionen aller Spieler:innen ergibt. | pay-off: The benefit to each player associated with the joint actions of all the players. |
| automatische Stabilisatoren: Merkmale des Steuer- und Transfersystems einer Volkswirtschaft, die dazu führen, dass eine Expansion oder Kontraktion der Wirtschaft ausgeglichen wird. Ein Beispiel dafür ist das System des Arbeitslosengeldes. | automatic stabilizers: Automatic stabilizers are tax and transfer policies that have the effect of offsetting an expansion or contraction of the economy. For example, spending on unemployment benefits rises during a recession. Characteristics of the tax and transfer system in an economy that have the effect of offsetting an expansion or contraction of the economy. An example is the unemployment benefits system. |
| Automatisierung: Der Einsatz von Maschinen, welche die Arbeitskraft von Menschen (Arbeit) substituieren. | automation: The use of machines that are substitutes for labour. |
| autonome Nachfrage: Komponenten der aggregierten Nachfrage, die vom laufenden Einkommen unabhängig sind. | autonomous demand: In a model of demand for goods and services, autonomous demand is planned expenditure that does not depend on other variables in the model (such as income, or the interest rate). Components of aggregate demand that are independent of current income. |
| autonomer Konsum: Vom laufenden Einkommen unabhängiger Konsum. | autonomous consumption: In a model of consumption demand, autonomous consumption is planned consumption expenditure that does not depend on other variables in the model (such as income, or the interest rate). Consumption that is independent of current income. |
| azyklisch: Keine Tendenz, sich über den Konjunkturzyklus hinweg entweder in die gleiche oder in die entgegengesetzte Richtung des gesamtwirtschaftlichen Outputs und der Beschäftigung zu bewegen. | acyclical: No tendency to move either in the same or opposite direction to aggregate output and employment over the business cycle. |
| Bank: Ein Unternehmen, welches im Zuge der Kreditvergabe Geld in Form von Bankeinlagen schafft. | bank: A firm that creates money in the form of bank deposits in the process of supplying credit. |
| Bank Run: Eine Situation, in der Einleger:innen Gelder von einer Bank abziehen, weil sie befürchten, dass diese Bank in Konkurs gehen und ihren Verbindlichkeiten nicht nachkommen könnte (das heißt die den Einleger:innen geschuldeten Gelder nicht zurückzahlen kann). | bank run: A situation in which depositors withdraw funds from a bank because they fear that it may go bankrupt and not honour its liabilities (that is, not repay the funds owed to depositors). |
| Bankenrettung: Die Regierung kauft eine Eigenkapitalbeteiligung an einer Bank oder greift auf andere Weise ein, um sie vor dem Konkurs zu bewahren. | bank bailout: The government buys an equity stake in a bank or some other intervention to prevent it from failing. |
| Basistechnologien: Technologischer Fortschritt, der in vielen Sektoren angewendet werden kann und weitere Innovationen hervorbringt. Informations- und Kommunikationstechnologie und Elektrizität sind zwei gängige Beispiele. | general-purpose technologies: Technological advances that can be applied to many sectors, and spawn further innovations. Information and communications technology (ICT), and electricity are two common examples. |
| beschränktes Optimierungsproblem: Probleme, bei denen eine Person, die eine Entscheidung treffen muss, die Werte einer oder mehrerer Variablen wählt, um ein Ziel (zum Beispiel Gewinnmaximierung) zu erreichen. Dabei unterliegt die Person einer Beschränkung, die die realisierbare Menge bestimmt. Ein Beispiel für eine solche Beschränkung ist die Nachfragekurve. | constrained optimization problem: Problems in which a decision-maker chooses the values of one or more variables to achieve an objective (such as maximizing profit) subject to a constraint that determines the feasible set (such as the demand curve). |
| beste Antwort: Die Strategie, die einem die höchste Auszahlung verschafft gegeben der Strategien der anderen Spieler:innen. | best response: In game theory, the strategy that will give a player the highest payoff, given the strategies that the other players select. |
| Beste-Antwort-Funktion der beschäftigten Person: Die optimale Menge an Arbeit, die eine beschäftigte Person für jeden vom Unternehmen angebotenen Lohn zu leisten bereit ist. | worker's best response function (to wage): The amount of work that a worker chooses to perform as her best response to each wage that the employer may offer. |
| Beveridge-Kurve: Das umgekehrte Verhältnis zwischen der Arbeitslosenquote und der Quote der offenen Stellen (jeweils ausgedrückt als Anteil an den Erwerbspersonen). Benannt nach dem gleichnamigen britischen Ökonomen. | Beveridge curve: The inverse relationship between the unemployment rate and the job vacancy rate (each expressed as a fraction of the labour force). Named after the British economist of the same name. |
| Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter: Eine statistische Konvention, die in vielen Ländern alle Menschen im Alter zwischen 15 und 64 Jahren umfasst. | population of working age: A statistical convention, which in many countries is all people aged between 15 and 64 years. |
| Bilanz: Eine Aufzeichnung der Vermögenswerte, der Schulden und des Nettovermögens einer wirtschaftlich agierenden Instanz, zum Beispiel eines Haushalts, einer Bank, eines Unternehmens oder einer Regierung. | balance sheet: A record of the assets, liabilities, and net worth of an economic actor such as a household, bank, firm, or government. |
| biologisch realisierbar: Eine Allokation die das Überleben der Beteiligten sichern kann, ist biologisch realisierbar. | biologically feasible: An allocation that is capable of sustaining the survival of those involved is biologically feasible. |
| biologische Überlebensbeschränkung: Die biologische Überlebensbeschränkung zeigt alle Punkte, die biologisch realisierbar sind. | biological survival constraint: This shows all the points that are ‘biologically feasible’. |
| BIP-Deflator: Ein Maß für die Höhe der Preise für im Inland produzierte Güter. Es handelt sich dabei um das Verhältnis zwischen dem nominalen BIP (oder BIP zu den jeweils aktuellen Preisen) und dem realen BIP (oder BIP zu konstanten Preisen). | GDP deflator: A measure of the change in the level of prices for domestically produced output, based on price changes of consumption, investment, government expenditure, and exports. A measure of the level of prices for domestically produced output. This is the ratio of nominal (or current price) GDP to real (or constant price) GDP. |
| Bretton Woods System: Ein internationales Währungssystem mit festen, aber anpassbaren Wechselkursen, das am Ende des Zweiten Weltkriegs eingeführt wurde. Es ersetzte den Goldstandard, der während der Great Depression aufgegeben wurde. | Bretton Woods system: An international monetary system of fixed but adjustable exchange rates, established at the end of the Second World War. It replaced the gold standard that was abandoned during the Great Depression. |
| Bruttoinlandsprodukt (BIP): Ein Maß für den Marktwert der Produktion von Endprodukten und Dienstleistungen in einer Volkswirtschaft in einem bestimmten Zeitraum. Die Produktion von Vorleistungsgütern, die als Input für die Endproduktion dienen, wird nicht berücksichtigt, um Doppelzählungen zu vermeiden. | gross domestic product (GDP): A measure of the market value of the output of final goods and services in the economy in a given period. Output of intermediate goods that are inputs to final production is excluded to prevent double counting. |
| Budgetdefizit: Wenn der Saldo des Staatshaushalts negativ ist. | government budget deficit: If government spending exceeds its tax revenue in the same year, the government budget is in deficit and the size of the deficit is the difference between spending and tax revenue. When the government budget balance is negative. |
| Budgetüberschuss: Wenn der Saldo des Staatshaushalts positiv ist. | government budget surplus: When the government budget balance is positive. |
| Börse: Ein Finanzmarktplatz, auf dem Aktien (oder Wertpapiere) und andere finanzielle Vermögenswerte gehandelt werden. Er verfügt über eine Liste von Unternehmen, deren Aktien dort gehandelt werden. | stock exchange: A financial marketplace where shares (also known as stocks) and other financial assets are traded. It has a list of companies whose shares are traded there. |
| Cap and Trade: Eine Politik, bei der eine begrenzte Anzahl von Verschmutzungsgenehmigungen ausgegeben wird, die auf einem Markt gekauft und verkauft werden können. Sie kombiniert eine mengenmäßige Begrenzung der Emissionen mit einem preisbasierten Ansatz, der umweltschädliche Entscheidungen mit Kosten belegt. | cap and trade: A policy through which a limited number of permits to pollute are issued, and can be bought and sold on a market. It combines a quantity-based limit on emissions, and a price-based approach that places a cost on environmentally damaging decisions. |
| ceteris paribus: Ökonominnen und Ökonomen vereinfachen oft eine Analyse, indem sie Dinge beiseitelassen, von denen sie glauben, dass diese für die Frage, die sie interessiert, weniger wichtig sind. Die wörtliche Bedeutung des Ausdrucks ist „andere Dinge sind gleich“. In einem ökonomischen Modell bedeutet dies, dass die Analyse „andere Dinge konstant hält“. | ceteris paribus: Economists often simplify analysis by setting aside things that are thought to be of less importance to the question of interest. The literal meaning of the expression is 'other things equal'. In an economic model it means an analysis 'holds other things constant'. |
| Clubgut: nan | club good: See: artificially scarce good, public good. |
| Collateralized Debt Obligation (CDO): Ein strukturiertes Finanzinstrument (ein Derivat), das aus einer Anleihe oder einem Schuldschein besteht, die durch einen Pool von Vermögenswerten mit festem Einkommen unterlegt sind. Der Wertverfall von Instrumenten dieser Art, die durch Subprime-Hypotheken gesichert waren, war ein wichtiger Faktor in der globalen Finanzkrise 27-28. | collateralized debt obligation (CDO): A structured financial instrument (a derivative) consisting of a bond or note backed by a pool of fixed-income assets. The collapse in the value of the instruments of this type that were backed by subprime mortgage loans was a major factor in the financial crisis of 27–28. |
| Commodities: Physische Güter, die ähnlich wie Aktien gehandelt werden. Dazu gehören Metalle wie Gold und Silber, landwirtschaftliche Erzeugnisse wie Kaffee und Zucker, Öl und Gas. Manchmal wird der Begriff auch allgemeiner für alles verwendet, was zum Verkauf produziert wird. | commodities: Physical goods traded in a manner similar to shares. They include metals such as gold and silver, and agricultural products such as coffee and sugar, oil and gas. Sometimes more generally used to mean anything produced for sale. |
| Crowding Out: Es gibt zwei ganz unterschiedliche Verwendungen des Begriffs. Der eine ist der beobachtete negative Effekt, wenn ökonomische Anreize die ethischen oder anderweitigen Motivationen der Menschen verdrängen. In Studien zum individuellen Verhalten können Anreize einen Crowding Out-Effekt auf soziale Präferenzen haben. Eine zweite Verwendung des Begriffs bezieht sich auf die Auswirkung einer Erhöhung der Staatsausgaben auf die Verringerung der privaten Ausgaben, wie sie beispielsweise in einer Volkswirtschaft mit voller Kapazitätsauslastung zu erwarten wäre, oder wenn eine fiskalische Expansion mit einem Anstieg des Zinssatzes verbunden ist. | crowding out: There are two quite distinct uses of the term. One is the observed negative effect when economic incentives displace people's ethical or other-regarding motivations. In studies of individual behaviour, incentives may have a crowding-out effect on social preferences. A second use of the term is to refer to the effect of an increase in government spending in reducing private spending, as would be expected for example in an economy working at full capacity utilization, or when a fiscal expansion is associated with a rise in the interest rate. |
| Deflation: Ein Rückgang des allgemeinen Preisniveaus. | deflation: A decrease in the general price level. |
| demografischer Übergang: Eine Verlangsamung des Bevölkerungswachstums, da ein Rückgang der Sterberate durch einen Rückgang der Geburtenrate mehr als ausgeglichen wird. | demographic transition: A slowdown in population growth as a fall in death rate is more than balanced by a fall in birth rates. |
| Demokratie: Ein politisches System, das im Idealfall allen Bürger:innen die gleiche politische Macht verleiht, definiert durch individuelle Rechte wie Rede-, Versammlungs- und Pressefreiheit, faire Wahlen, bei denen praktisch alle Erwachsenen wahlberechtigt sind, und bei denen die Regierung ihr Amt verlässt, wenn sie Wahlen verliert. | democracy: A political system, that ideally gives equal political power to all citizens, defined by individual rights such as freedom of speech, assembly, and the press; fair elections in which virtually all adults are eligible to vote; and in which the government leaves office if it loses. |
| demokratische Rechenschaftspflicht: Politische Verantwortlichkeit durch Wahlen und andere demokratische Prozesse. | democratic accountability: Political accountability by means of elections and other democratic processes. |
| Derivat: Ein Finanzinstrument in Form eines handelbaren Vertrags, dessen Wert auf der Wertentwicklung von zugrunde liegenden Vermögenswerten wie Aktien, Anleihen oder Immobilien beruht. | derivative: A financial instrument in the form of a contract that can be traded, whose value is based on the performance of underlying assets such as shares, bonds or real estate. |
| differenziertes Produkt: Ein Produkt, das von einem einzigen Unternehmen hergestellt wird und einige einzigartige Merkmale im Vergleich zu ähnlichen Produkten anderer Unternehmen aufweist. | differentiated product: A product produced by a single firm that has some unique characteristics compared to similar products of other firms. |
| Diffusion: Die Verbreitung einer Erfindung in der gesamten Wirtschaft. | diffusion: The spread of the invention throughout the economy. |
| Diffusionslücke: Die Zeitspanne zwischen der ersten Einführung einer Innovation und ihrer allgemeinen Nutzung. | diffusion gap: The lag between the first introduction of an innovation and its general use. |
| Disinflation: Ein Rückgang der Inflationsrate. | disinflation: A decrease in the rate of inflation. |
| dominante Strategie: Handlung, die für eine spielende Person den höchsten Ertrag bringt, unabhängig davon, was die anderen Spieler:innen tun. | dominant strategy: Strategy that yields the highest payoff for a player, no matter what the other players do. |
| Dominanzstrategiegleichgewicht: Das Gleichgewicht eines Spiels, in dem jede spielende Person die dominante Strategie spielt. Das Dominanzstrategiegleichgewicht ist ein Spezialfall des Nash-Gleichgewichts. | dominant strategy equilibrium: An outcome of a game in which every player plays his or her dominant strategy. |
| dominierende Technologie: Eine Technologie, die unabhängig von den Preisen der Inputs die gleiche Menge zu niedrigeren Kosten produziert als alternative Technologien. Sie ist in der Lage, die gleiche Menge an Output zu produzieren wie die alternative Technologie mit weniger von mindestens einem Input und nicht mehr von irgendeinem Input. | dominant technology: A technology that produces the same amount at lower cost than alternative technologies irrespective of the prices of inputs. It is capable of producing the same amount of output as the alternative technology with less of at least one input, and not more of any input. |
| dominiert: Wir beschreiben ein Ergebnis so, wenn mehr von etwas, das positiv bewertet wird, ohne weniger von etwas anderem, das positiv bewertet wird, erreicht werden kann. Kurz gesagt: Ein Ergebnis wird dominiert, wenn es eine Win-Win-Alternative gibt. | dominated: We describe an outcome in this way if more of something that is positively valued can be attained without less of anything else that is positively valued. In short: an outcome is dominated if there is a win-win alternative. |
| effektiver Steuersatz auf den Gewinn: Dieser wird berechnet, indem man die Gewinnrate vor Steuern nimmt, die Gewinnrate nach Steuern abzieht und das Ergebnis durch die Gewinnrate vor Steuern teilt. Dieser Bruch wird in der Regel mit 1 multipliziert und als Prozentsatz angegeben. | effective tax rate on profits: This is calculated by taking the before-tax profit rate, subtracting the after-tax profit rate, and dividing the result by the before-tax profit rate. This fraction is usually multiplied by 1 and reported as a percentage. |
| Effizienzlöhne: Die Lohnzahlung eines Unternehmens, die über dem Reservationslohn einer beschäftigten Person liegt, um diese zu motivieren, sich am Arbeitsplatz mehr anzustrengen, als sie es sonst tun würde. | efficiency wages: The payment an employer makes that is higher than an employee's reservation wage, so as to motivate the employee to provide more effort on the job than he or she would otherwise choose to make. |
| Eigentum: Das Recht, etwas zu nutzen und andere von der Nutzung auszuschließen, sowie das Recht, die Sache, die man besitzt, zu verkaufen. | ownership: The right to use and exclude others from the use of something, and the right to sell the thing that is owned. |
| Einkommenseffekt: Der Effekt, den zusätzliches Einkommen hätte, wenn sich der Preis oder die Opportunitätskosten nicht ändern würden. | income effect: The effect, for example, on the choice of consumption of a good that a change in income would have if there were no change in the price or opportunity cost. |
| Einkommenselastizität der Nachfrage: Die prozentuale Veränderung der Nachfrage, die bei einer Erhöhung des Einkommens um 1 % eintreten würde. | income elasticity of demand: The percentage change in demand that would occur in response to a 1% increase in the individual's income. |
| endogen: Wird innerhalb des Modells bestimmt und kommt nicht von außerhalb des Modells. | endogenous: Produced by the workings of a model rather than coming from outside the model. |
| erwartete Inflation: Die Meinung der Lohn- und Preissetzenden über die Höhe der Inflation in der nächsten Periode. | expected inflation: The belief formed by wage-setters and price-setters about the level of inflation in the next period. The opinion that wage- and price-setters form about the level of inflation in the next period. |
| Evolutionsökonomik: Ein Ansatz, der den Prozess des wirtschaftlichen Wandels untersucht, einschließlich technologischer Innovationen, der Diffusion neuer sozialer Normen und der Entwicklung neuer Institutionen. | evolutionary economics: An approach that studies the process of economic change, which includes technological innovation, the diffusion of new social norms, and the development of novel institutions. An approach that studies the process of economic change, including technological innovation, the diffusion of new social norms, and the development of novel institutions. |
| exogen: Von außerhalb des Modells kommend und nicht durch das Modell selbst bestimmt. | exogenous: Coming from outside the model rather than being produced by the workings of the model itself. |
| exogener Schock: Eine starke Veränderung der äußeren Bedingungen, die sich auf ein Modell auswirkt. | exogenous shock: A sharp change in external conditions affecting a model. |
| Exporte (X): Waren und Dienstleistungen, die in einem bestimmten Land produziert und an Haushalte, Unternehmen und Regierungen in anderen Ländern verkauft werden. | exports (X): Goods and services produced in a particular country and sold to households, firms and governments in other countries. |
| externe Grenzkosten (EGK): Die Kosten für die Produktion einer zusätzlichen Einheit eines Gutes, die von einer anderen Person als der produzierenden Person des Gutes getragen werden. | marginal external cost (MEC): The cost of producing an additional unit of a good that is incurred by anyone other than the producer of the good. |
| externe Kosten: Ein negativer externer Effekt: Eine negative Auswirkung von Produktion, Konsum oder anderen wirtschaftlichen Entscheidungen auf eine andere Person oder Partei, die nicht als Verbindlichkeit in einem Vertrag aufgeführt ist. | external cost: A negative external effect: that is, the negative effect of production, consumption, or other economic decisions on another person or party, which is not specified as a liability in a contract. |
| externer Effekt: Eine positive oder negative Auswirkung einer Produktion, eines Konsums oder einer anderen wirtschaftlichen Entscheidung auf eine oder mehrere andere Personen, die nicht als Nutzen oder Schaden in einem Vertrag angegeben ist. Sie wird als externer Effekt bezeichnet, weil der betreffende Effekt außerhalb des Vertrags liegt. | external effect: When a person's action confers a benefit or cost on some other individual, and this effect is not taken account of by the person in deciding to take the action. It is external because it is not included in the decision-making process of the person taking the action. Positive effects refer to benefits, and negative effects to costs, that are experienced by others. A person breathing second-hand smoke from someone else's cigarette is a negative external effect. Enjoying your neighbour's beautiful garden is a positive external effect. |
| Fairness: Eine Art, eine Allokation auf der Grundlage der eigenen Vorstellung von Gerechtigkeit zu bewerten. | fairness: A way to evaluate an allocation based on one's conception of justice. |
| Faktorausstattung: Die Faktoren einer Person, die sich auf ihr Einkommen auswirken können, wie zum Beispiel das physische Vermögen, das eine Person besitzt, das heißt Grund und Boden, Wohnraum oder ein Portfolio von Aktien. Dazu gehören auch das Niveau und die Qualität der Schulbildung, spezielle Ausbildungen, die Programmiersprachen in denen die Person arbeiten kann, Arbeitserfahrung in Praktika, die Staatsangehörigkeit, ob die Person ein Visum (oder eine Green Card) besitzt, dass eine Beschäftigung auf einem bestimmten Arbeitsmarkt erlaubt, die Nationalität und das Geschlecht der Person und sogar die Ethnie oder der soziale Hintergrund der Person. | endowment: The facts about an individual that may affect his or her income, such as the physical wealth a person has, either land, housing, or a portfolio of shares (stocks). Also includes level and quality of schooling, special training, the computer languages in which the individual can work, work experience in internships, citizenship, whether the individual has a visa (or green card) allowing employment in a particular labour market, the nationality and gender of the individual, and even the person's race or social class background. |
| finanzielle Deregulierung: Politiken, die Banken und anderen Institutionen größere Freiheit bei der Art der finanziellen Vermögenswerte, die sie verkaufen können, sowie bei anderen Praktiken einräumen. | financial deregulation: Policies allowing banks and other financial institutions greater freedom in the types of financial assets they can sell, as well as other practices. |
| finanzieller Akzelerator: Der Mechanismus, durch den die Fähigkeit von Unternehmen und Haushalten zur Kreditaufnahme steigt, wenn der Wert der Sicherheiten, die sie dem Darlehensgeber (häufig eine Bank) verpfändet haben, zunimmt. | financial accelerator: When an asset (such as housing) is used as collateral for loans, an increase in price raises the value of the collateral enabling more borrowing, raising demand, and causing further price rises. This amplification process is called a financial accelerator. The mechanism through which firms’ and households’ ability to borrow increases when the value of the collateral they have pledged to the lender (often a bank) goes up. |
| Fire Sale: Der Verkauf einer Sache zu einem sehr niedrigen Preis, weil die verkaufende Person oder das verkaufende Unternehmen dringend Geld braucht. | fire sale: The sale of something at a very low price because of the seller’s urgent need for money. |
| first copy costs: Die Fixkosten für die Produktion einer wissensintensiven Ware oder Dienstleistung. | first copy costs: The fixed costs of the production of a knowledge-intensive good or service. |
| Fisher-Gleichung: Die Beziehung, die den Realzinssatz als Differenz zwischen dem Nominalzinssatz und der erwarteten Inflation angibt: Realzinssatz = Nominalzinssatz - erwartete Inflation. | Fisher equation: The relation that gives the real interest rate as the difference between the nominal interest rate and expected inflation: real interest rate = nominal interest rate – expected inflation. |
| fiskalische Kapazität: Die Fähigkeit einer Regierung, mit geringen Verwaltungs- und sonstigen Kosten erhebliche Steuern von der Bevölkerung zu erheben und einzutreiben. Ein Maß hierfür ist der eingenommene Betrag geteilt durch die Kosten für die Verwaltung des Steuersystems. | fiscal capacity: The ability of a government to impose and collect substantial taxes from a population at low administrative and other costs. One measure of this is the amount collected divided by the cost of administering the tax system. |
| Fiskalpolitik: Änderungen der Steuern oder Staatsausgaben zur Stabilisierung der Wirtschaft. | fiscal policy: Fiscal policy refers to policies setting the levels of taxes, transfers, and goverment spending. Since fiscal policy affects the level of aggregate demand, it may be used by the government to stabilize the economy by changing aggregate demand; in this case, it may be described as discretionary fiscal policy. |
| fiskalpolitischer Multiplikator: Die gesamte (direkte und indirekte) Veränderung der Wirtschaftsleistung die durch eine anfängliche Veränderung der Staatsausgaben verursacht wird. | fiscal multiplier: The total (direct and indirect) change in output caused by an initial change in government spending. |
| fiskalpolitischer Stimulus: Der Einsatz der Fiskalpolitik durch die Regierung (durch eine Kombination von Steuersenkungen und Staatsausgabenerhöhungen) mit dem Ziel, die aggregierte Nachfrage zu erhöhen. | fiscal stimulus: The use by the government of fiscal policy (via a combination of tax cuts and spending increases) with the intention of increasing aggregate demand. |
| Fixkosten: Kosten, die nicht mit der Anzahl der produzierten Einheiten variieren. | fixed costs: Costs of production that do not vary with the number of units produced. |
| Free-ride: Von den Beiträgen anderer zu einem Kooperationsprojekt zu profitieren, ohne selbst einen Beitrag zu leisten. | free ride: Benefiting from the contributions of others to some cooperative project without contributing oneself. |
| Fristentransformation: Die Praxis, kurzfristig Geld zu leihen und es langfristig zu verleihen. Eine Bank nimmt zum Beispiel Einlagen entgegen, deren Rückzahlung sie kurzfristig oder ohne Vorankündigung verspricht, und vergibt langfristige Kredite (die über viele Jahre hinweg zurückgezahlt werden können). | maturity transformation: The practice of borrowing money short term and lending it long term. For example, a bank accepts deposits, which it promises to repay at short notice or no notice, and makes long-term loans (which can be repaid over many years). |
| Fundamentalwert: | fundamental value: See: fundamental value of a share. |
| Fundamentalwert einer Aktie: Der Aktienkurs basiert auf den erwarteten zukünftigen Einkünften und Risikoniveau. | fundamental value of a share: The share price based on anticipated future earnings and the level of risk. |
| Gefangenendilemma: Ein Spiel, bei dem die Auszahlungen im Dominanzstrategiegleichgewicht für jede spielende Person und damit auch insgesamt geringer sind als bei Kooperation der spielenden Personen. | prisoners' dilemma: A game in which the payoffs in the dominant strategy equilibrium are lower for each player, and also lower in total, than if neither player played the dominant strategy. |
| Geldpolitik: Maßnahmen der Zentralbank (oder der Regierung), die darauf abzielen, die Wirtschaftstätigkeit durch Änderung der Zinssätze oder der Preise von finanziellen Vermögenswerten zu beeinflussen. | monetary policy: Central bank or government actions aimed at influencing economic activity through changes in interest rates or the prices of financial assets. Central bank (or government) actions aimed at influencing economic activity through changing interest rates or the prices of financial assets. |
| Gemeinschaftsgut: Ein rivales Gut, dessen Konsum man anderen nicht verwehren kann. | common-pool resource: A rival good that one cannot prevent others from enjoying. |
| geringe Kapazitätsauslastung: Wenn ein Unternehmen oder eine Volkswirtschaft die Produktion steigern kann, indem es/sie die Beschäftigung erhöht und dabei die vorhandenen Investitionsgüter nutzt. | low capacity utilization: When a firm or economy could increase output by increasing employment utilizing the existing capital goods. |
| Gesetz des einheitlichen Preises: Trifft zu, wenn ein Gut bei allen Transaktionen zum gleichen Preis gehandelt wird. Würde ein Gut an verschiedenen Orten zu unterschiedlichen Preisen verkauft, könnten Unternehmen oder Personen es an einem Ort billig einkaufen und an einem anderen zu einem höheren Preis verkaufen. | Law of One Price: The Law of One Price states that in equilibrium, identical goods or services will be traded at the same price by all buyers and sellers. Holds when a good is traded at the same price across all buyers and sellers. If a good were sold at different prices in different places, a trader could buy it cheaply in one place and sell it at a higher price in another. |
| gesetzlicher Mindestlohn: Ein gesetzlich festgelegter Mindestlohn für Beschäftigte im Allgemeinen oder für eine bestimmte Art von Beschäftigten. Mit einem Mindestlohn soll der Lebensstandard von Geringverdienenden gesichert werden. Viele Länder, darunter das Vereinigte Königreich und die USA, setzen einen Mindestlohn durch Gesetze durch. | statutory minimum wage: A minimum level of pay laid down by law, for workers in general or of some specified type. The intention of a minimum wage is to guarantee living standards for the low-paid. Many countries, including the UK and the US, enforce this with legislation. Also known as: minimum wage. |
| Gini-Koeffizient: Ein Maß für die Ungleichheit einer beliebigen Größe wie Einkommen oder Vermögen, das von einem Wert von null (wenn keine Ungleichheit besteht) bis eins (wenn eine einzige Person alles erhält) reicht. | Gini coefficient: A measure of inequality of any quantity such as income or wealth, varying from a value of zero (if there is no inequality) to one (if a single individual receives all of it). |
| Gleichgewicht: Ein Modellergebnis, das sich selbst aufrechterhält. In diesem Fall ändert sich etwas von Interesse nicht, es sei denn, es wird eine äußere oder externe Kraft eingeführt, welche die Situation innerhalb des Modells verändert. | equilibrium: An equilibrium is a situation or model outcome that is self-perpetuating: if the outcome is reached it does not change, unless an external force disturbs it. By an ‘external force’, we mean something that is determined outside the model. A model outcome that does not change unless an outside or external force is introduced that alters the model’s description of the situation. A model outcome that is self-perpetuating. In this case, something of interest does not change unless an outside or external force is introduced that alters the model’s description of the situation. |
| Gleichgewicht (eines Marktes): Ein Marktzustand, in dem sich die gekauften und verkauften Mengen oder der Marktpreis nicht ändern, es sei denn, die zugrundeliegenden Kosten, Präferenzen oder sonstigen Bestimmungsfaktoren für das Verhalten der Teilnehmenden am Markt ändern sich in irgendeiner Weise. | equilibrium: A model outcome that does not change unless an outside or external force is introduced that alters the model’s description of the situation. |
| Gleichgewichtspreis: Bei diesem Preis gibt es keinen Angebots- oder Nachfrageüberhang. | equilibrium price: This term normally refers to the price at which supply and demand for a good are equalized, so that the market is in equilibrium (also known as the market-clearing price). But it could refer to the level of the price in the equilibrium of other economic models. |
| Gleichgewichtsrente: Ökonomische Rente in einem Markt, der sich im Gleichgewicht befindet. | equilibrium rent: Rent in a market that is in equilibrium. Also known as: stationary or persistent rents. |
| globale Finanzkrise: Diese begann 27 mit dem Zusammenbruch der Immobilienpreise in den USA. Dies führte zu einem Preiseinbruch bei Vermögenswerten, die auf Subprime-Hypotheken basierten. Als Folge stellte sich eine weit verbreiteten Unsicherheit über die Solvenz der Banken in den USA und Europa, die Kredite zum Kauf solcher Vermögenswerte aufgenommen hatten. ein. Die Auswirkungen waren auf der ganzen Welt zu spüren, da der Welthandel drastisch eingeschränkt wurde. Regierungen und Zentralbanken reagierten darauf mit umfangreichen Stabilisierungsmaßnahmen. | global financial crisis: This began in 2007 with the collapse of house prices in the US, leading to the fall in prices of assets based on subprime mortgages and to widespread uncertainty about the solvency of banks in the US and Europe, which had borrowed to purchase such assets. The ramifications were felt around the world, as global trade was cut back sharply. Goverments and central banks responded aggressively with stabilization policies. |
| Globalisierung: Ein Prozess, bei dem die Volkswirtschaften der Welt durch den freieren Fluss von Waren, Investitionen, Finanzmarkttransaktionen und in geringerem Maße auch von Arbeitskräften über nationale Grenzen hinweg zunehmend integriert werden. Der Begriff wird manchmal weiter gefasst und umfasst auch Ideen, Kultur und sogar die Ausbreitung epidemischer Krankheiten. | globalization: A process by which the economies of the world become increasingly integrated by the freer flow across national boundaries of goods, investment, finance, and to a lesser extent, labour. The term is sometimes applied more broadly to include ideas, culture, and even the spread of epidemic diseases. |
| Globalisierung I und II: Zwei getrennte Perioden zunehmender globaler wirtschaftlicher Integration: die erste erstreckte sich von vor 1870 bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs 1914, die zweite vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis ins 21. Jahrhundert. | Globalization I and II: Two separate periods of increasing global economic integration: the first extended from before 1870 until the outbreak of the First World War in 1914, and the second extended from the end of the Second World War into the twenty-first century. |
| Goldenes Zeitalter (des Kapitalismus): Die Periode hohen Produktivitätswachstums, hoher Beschäftigung und niedriger und stabiler Inflation, die sich vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis in die frühen 197er Jahre erstreckte. | golden age (of capitalism): The period of high productivity growth, high employment, and low and stable inflation extending from the end of the Second World War to the early 197s. |
| Goldstandard: Das in der Great Depression aufgegebene System fester Wechselkurse, bei dem der Wert einer Währung in Form von Gold festgelegt wurde, gegen das die Währung eingetauscht werden konnte. | gold standard: The system of fixed exchange rates, abandoned in the Great Depression, by which the value of a currency was defined in terms of gold, for which the currency could be exchanged. |
| Great Depression: Die Phase eines starken Rückgangs von Produktion und Beschäftigung in vielen Ländern in den 193er Jahren. | Great Depression: The period of a sharp fall in output and employment in many countries in the 193s. |
| Great Moderation: Zeitraum mit geringer Volatilität des gesamtwirtschaftlichen Outputs in fortgeschrittenen Volkswirtschaften zwischen den 198er Jahren und der Finanzkrise 28. Der Name wurde von den Wirtschaftswissenschaftlern James Stock und Mark Watson vorgeschlagen und von Ben Bernanke, dem damaligen Vorsitzenden der Federal Reserve (Zentralbank-System der Vereinigten Staaten), populär gemacht. | great moderation: A period of low volatility in aggregate output in advanced economies between the 198s and the 28 financial crisis. The name was suggested by James Stock and Mark Watson, the economists, and popularized by Ben Bernanke, then chairman of the Federal Reserve. Period of low volatility in aggregate output in advanced economies between the 198s and the 28 financial crisis. The name was suggested by James Stock and Mark Watson, the economists, and popularized by Ben Bernanke, then chairman of the Federal Reserve. |
| Great Recession: Die langanhaltende Rezession, die auf die globale Finanzkrise von 28 folgte. | great recession: The prolonged recession that followed the global financial crisis of 28. |
| Green Adjustment: Anpassung der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung des nationalen Einkommens, um den Wert des Naturkapitals einzubeziehen. | green adjustment: Accounting adjustment made to conventional measures of national income to include the value of natural capital. |
| Grenzerlös: Die Erhöhung der Einnahmen, die durch eine Erhöhung der Menge von Q auf Q + 1 erzielt wird. | marginal revenue: The change in revenue obtained by increasing the quantity sold by one unit. The change in revenue obtained by increasing the quantity from Q to Q + 1. The increase in revenue obtained by increasing the quantity from Q to Q + 1. |
| Grenzkosten: Die Auswirkung auf die Gesamtkosten der Produktion einer zusätzlichen Einheit des Outputs. Sie entspricht der Steigung der Gesamtkostenfunktion in jedem Punkt. | marginal cost: The addition to total costs associated with producing one additional unit of output. |
| Grenzprodukt: Die zusätzliche Produktionsmenge, die erzeugt wird, wenn ein bestimmter Input um eine Einheit erhöht wird, während alle anderen Inputs konstant bleiben. | marginal product: The additional amount of output that is produced if a particular input was increased by one unit, while holding all other inputs constant. |
| Grenzproduktivität der Ausgaben für die Emissionsminderung: Die Grenzrate der Transformation (GRT) von Minderungskosten in verbesserte Umweltbedingungen. Sie ist die Steigung der Machbarkeitsgrenze. | global greenhouse gas abatement cost curve: This shows the total cost of abating greenhouse gas emissions using abatement policies ranked from the most cost-effective to the least. |
| Grenzrate der Substitution (GRS): Der Trade-Off, den eine Person zwischen zwei Gütern einzugehen bereit ist. Dies die Steigung der Indifferenzkurve an jedem Punkt. | marginal rate of substitution (MRS): The trade-off that a person is willing to make between two goods. At any point, this is the slope of the indifference curve. |
| Grenzrate der Transformation (GRT): Die Menge eines Gutes, die geopfert werden muss, um eine zusätzliche Einheit eines anderen Gutes zu erwerben. Sie ist die Steigung der Machbarkeitsgrenze an jedem Punkt. | marginal rate of transformation (MRT): A measure of the trade-offs a person faces in what is feasible. Given the constraints (feasible frontier) a person faces, the MRT is the quantity of some good that must be sacrificed to acquire one additional unit of another good. At any point, it is the slope of the feasible frontier. |
| Handelsbilanz: Wert der Exporte abzüglich des Wertes der Importe. | trade balance: The value of exports minus the value of imports. Also known as: net exports. Value of exports minus the value of imports. Also known as: net exports. |
| Handelsbilanzdefizit: Die negative Handelsbilanz eines Landes (es importiert mehr als es exportiert). | trade deficit: If a country’s imports exceed its exports, the trade balance (X – M) is negative, and we say that it has a trade deficit. The size of the deficit is M – X (the negative of the trade balance). A country’s negative trade balance (it imports more than it exports). |
| Handelsbilanzüberschuss: Die positive Handelsbilanz eines Landes (es exportiert mehr als es importiert). | trade surplus: If a country’s exports exceed its imports, the trade balance (X – M) is positive. We say that it has a trade surplus of X – M. A country’s positive trade balance (it exports more than it imports). |
| hedonische Preisbildung: Eine Methode, die verwendet wird, um den wirtschaftlichen Wert von nicht bepreisten Umwelt- oder wahrgenommenen Eigenschaften abzuleiten, die den Preis eines vermarkteten Gutes beeinflussen. Sie ermöglicht es einer forschenden Person schwer zu quantifizierende Eigenschaften zu bewerten. Die Schätzungen beruhen auf den offenbarten Präferenzen der Menschen, das heißt auf dem Preis, den sie für eine Sache im Vergleich zu einer anderen zahlen. | hedonic pricing: A method used to infer the economic value of unpriced environmental or perceptual qualities that affect the price of a marketed good. It allows a researcher to put a price on hard-to-quantify characteristics. Estimations are based on people’s revealed preferences, that is, the price they pay for one thing compared to another. |
| Heimatüberweisungen: Geld, das von internationalen Gastarbeiter:innen an ihre Familien oder andere Personen im Heimatland geschickt wird. In Ländern, die entweder eine große Anzahl von Gastarbeiter:innen aufnehmen oder aus denen viele Gastarbeiter:innen kommen, ist dies ein wichtiger internationaler Fluss von Kapital. | remittances: Money sent home by international migrant workers to their families or others in the migrants’ home country. In countries which either supply or receive large numbers of migrant workers, this is an important international capital flow. |
| Humankapital: Der Bestand an Wissen, Fähigkeiten, Verhaltensmerkmalen und persönlichen Eigenschaften, die die Arbeitsproduktivität oder die Einkünfte einer Person bestimmen. Investitionen in diesen Bestand durch Bildung, Ausbildung und Sozialisation können diesen Bestand erhöhen, und solche Investitionen sind eine der Quellen des Wirtschaftswachstums. Es ist Teil der Faktorausstattung einer Person. | human capital: The stock of knowledge, skills, behavioural attributes, and personal characteristics that determine the labour productivity or labour earnings of an individual. It is part of an individual's endowments. Investment in this through education, training, and socialization can increase the stock, and such investment is one of the sources of economic growth. |
| Hyperglobalisierung: Eine extreme (und bisher hypothetische) Form der Globalisierung, bei der es praktisch keine Schranken für den freien Fluss von Waren, Dienstleistungen und Kapital gibt. | hyperglobalization: An extreme (and so far hypothetical) type of globalization in which there is virtually no barrier to the free flows of goods, services, and capital. |
| Hypothek (oder Hypothekendarlehen): Ein Darlehen, das von Haushalten und Unternehmen zum Kauf einer Immobilie aufgenommen wird, ohne dass der Gesamtwert auf einmal bezahlt wird. Über einen Zeitraum von mehreren Jahren tilgt der oder die Kreditnehmer:in das Darlehen zuzüglich Zinsen. Die Schuld wird durch die Immobilie selbst gesichert, die als Sicherheit bezeichnet wird. | mortgage (or mortgage loan): A loan contracted by households and businesses to purchase a property without paying the total value at one time. Over a period of many years, the borrower repays the loan, plus interest. The debt is secured by the property itself, referred to as collateral. |
| hypothekarisch gesicherte Wertpapiere (HGW): Ein finanzielles Vermögen, bei dem Hypotheken als Sicherheiten dienen. Die Anleger:innen erhalten Zahlungen, die sich aus den Zinsen und dem Kapital der zugrunde liegenden Hypotheken ergeben. | mortgage-backed security (MBS): A financial asset that uses mortgages as collateral. Investors receive payments derived from the interest and principal of the underlying mortgages. |
| implizites Wissen: Wissen, das sich aus den Einschätzungen, dem Know-how und anderen Fähigkeiten der am Innovationsprozess Beteiligten zusammensetzt. Die Art von Wissen, die nicht genau niedergeschrieben werden kann. | tacit knowledge: Knowledge made up of the judgements, know-how, and other skills of those participating in the innovation process. The type of knowledge that cannot be accurately written down. Knowledge made up of the judgments, know-how, and other skills of those participating in the innovation process. The type of knowledge that cannot be accurately written down. |
| Importe (M): Waren und Dienstleistungen, die in anderen Ländern produziert und von inländischen Haushalten, Unternehmen und der Regierung gekauft werden. | imports (M): Goods and services produced in other countries and purchased by domestic households, firms, and the government. |
| Index: Ein Maß für die Menge einer Sache in einem bestimmten Zeitraum, verglichen mit der Menge derselben Sache in einem anderen Zeitraum, der als Bezugszeitraum oder Basiszeitraum bezeichnet wird. Es ist üblich, den Wert in der Referenzperiode auf 1 zu setzen. | index: An index is formed by aggregating the values of multiple items into a single value, and is used as a summary measure of an item of interest. Example: The HDI is a summary measure of wellbeing, and is calculated by aggregating the values for life expectancy, expected years of schooling, mean years of schooling, and gross national income per capita. A measure of the amount of something in one period of time, compared to the amount of the same thing in a different period of time, called the reference period or base period. It is common to set its value at 1 in the reference period. |
| Indifferenzkurve: Eine Kurve mit den Punkten, die die Kombinationen von Gütern angeben, die dem Einzelnen den gleichen Nutzen bringen. | indifference curve: A curve of the points which indicate the combinations of goods that provide a given level of utility to the individual. |
| Industrie: Warenproduzierende Wirtschaftstätigkeit: Landwirtschaft, Bergbau, verarbeitendes Gewerbe und Bauwesen. Das verarbeitende Gewerbe ist die wichtigste Komponente. | industry: Goods-producing business activity: agriculture, mining, manufacturing, and construction. Manufacturing is the most important component. |
| Industrielle Revolution: Eine Welle von technologischen Fortschritten und organisatorischen Veränderungen, die im 18. Jahrhundert in Großbritannien einsetzte und eine landwirtschaftliche und handwerkliche Wirtschaft in eine kommerzielle und industrielle Wirtschaft verwandelte. | Industrial Revolution: A wave of technological advances and organizational changes starting in Britain in the eighteenth century, which transformed an agrarian and craft-based economy into a commercial and industrial economy. |
| Inflation: Ein Anstieg des allgemeinen Preisniveaus in einer Volkswirtschaft. In der Regel über ein Jahr gemessen. | inflation: An increase in the general price level in the economy. Usually measured over a year. |
| inflationsbereinigter Preis: Preis, der die Veränderung des allgemeinen Preisniveaus berücksichtigt. | inflation-adjusted price: Price that takes into account the change in the overall price level. |
| inflationsstabilisierende Arbeitslosenquote: Die Arbeitslosenquote (bei dem Arbeitsmarktgleichgewicht), bei der die Inflation konstant ist. Ursprünglich als „natürliche Arbeitslosenquote“ bekannt. | inflation-stabilizing rate of unemployment: The unemployment rate (at labour market equilibrium) at which inflation is constant. Originally known as the 'natural rate' of unemployment. |
| Inflationstargeting: Geldpolitik, bei der die Zentralbank die Zinssätze ändert, um die aggregierte Nachfrage zu beeinflussen und die Wirtschaft in der Nähe eines Inflationsziels zu halten, das normalerweise von der Regierung vorgegeben wird. | inflation target: Inflation targeting is a form of monetary policy, where the central bank changes interest rates in order to influence aggregate demand and keep the economy close to an inflation target rate, which is normally specified by the government. |
| inkrementelle Innovation: Innovation, die ein bestehendes Produkt oder Verfahren kumulativ verbessert. | incremental innovation: Innovation that improves an existing product or process cumulatively. |
| Innovation: Der Prozess der Erfindung und Diffusion als Ganzes betrachtet. | innovation: The process of invention and diffusion considered as a whole. |
| Innovationsrenten: Gewinne, die über die Opportunitätskosten des Kapitals hinausgehen, die eine Innovatorin oder ein Inovator durch die Einführung einer neuen Technologie, Organisationsform oder Marketingstrategie erzielt. | innovation rent: Profits in excess of the opportunity cost of capital that an innovator gets by introducing a new technology, organizational form, or marketing strategy. |
| Innovationssystem: Die Beziehungen zwischen privaten Unternehmen, Regierungen, Bildungsinstitutionen, einzelnen Wissenschaftler:innen und anderen Personen, die an der Erfindung, Veränderung und Diffusion neuer Technologien beteiligt sind, sowie die Art und Weise, wie diese sozialen Interaktionen durch eine Kombination von Gesetzen, Politiken, Wissen und sozialen Normen geregelt werden. | innovation system: The relationships among private firms, governments, educational institutions, individual scientists, and other actors involved in the invention, modification, and diffusion of new technologies, and the way that these social interactions are governed by a combination of laws, policies, knowledge, and social norms in force. |
| insolvent: Ein Unternehmen ist insolvent, wenn der Wert seiner Vermögenswerte geringer ist als der Wert seiner Verbindlichkeiten. | insolvent: An entity is this if the value of its assets is less than the value of its liabilities. |
| instabiles Gleichgewicht: Ein Gleichgewicht, bei dem, wenn ein Schock das Gleichgewicht stört, die Tendenz besteht, sich anschließend noch weiter vom Gleichgewicht zu entfernen. | unstable equilibrium: An equilibrium is unstable if, when a shock disturbs the equilibrium, there is a subsequent tendency to move even further away from the equilibrium. An equilibrium such that, if a shock disturbs the equilibrium, there is a subsequent tendency to move even further away from the equilibrium. An equilibrium such that, if a shock disturbs the equilibrium, there is a subsequent tendency to move even further away from the equilibrium. |
| Institution: Die Gesetze und informellen Regeln, die die sozialen Interaktionen und Interaktionen zwischen Menschen und der Biosphäre regeln, im Buch manchmal auch als Spielregeln bezeichnet. | institution: The laws and informal rules that regulate social interactions among people and between people and the biosphere, sometimes also termed the rules of the game. |
| intergenerationale Elastizität: Beim Vergleich von Eltern und erwachsenen Nachkommen der prozentuale Unterschied im Status der zweiten Generation, der mit einem 1%igen Unterschied im Status der Elterngeneration verbunden ist. | intergenerational elasticity: When comparing parents and grown offspring, the percentage difference in the second generation’s status that is associated with a 1% difference in the adult generation’s status. |
| intergenerationale Mobilität: Veränderungen im relativen wirtschaftlichen oder sozialen Status zwischen Eltern und Kindern. Aufwärtsmobilität liegt vor, wenn der Status eines Kindes den der Eltern übersteigt. Abwärtsmobilität ist der umgekehrte Fall. Ein weit verbreitetes Maß für die intergenerationale Mobilität ist die Korrelation zwischen den Positionen von Eltern und Kindern (zum Beispiel in Bezug auf die Schulzeit oder das Einkommen). Ein weiteres Maß ist die intergenerationale Elastizität. | intergenerational mobility: Changes in the relative economic or social status between parents and children. Upward mobility occurs when the status of a child surpasses that of the parents. Downward mobility is the converse. A widely used measure of intergenerational mobility is the correlation between the positions of parents and children (for example, in their years of schooling or income). Another is the intergenerational elasticity. |
| intergenerationale Ungleichheit: Das Ausmaß, in dem Unterschiede zwischen den Elterngenerationen an die nächste Generation weitergegeben werden, gemessen an der intergenerationalen Elastizität oder der intergenerationalen Korrelation. | intergenerational inequality: The extent to which differences in parental generations are passed on to the next generation, as measured by the intergenerational elasticity or the intergenerational correlation. |
| intergenerationale Übertragung von wirtschaftlichen Unterschieden: Die Prozesse, durch die sich die wirtschaftliche Stellung der erwachsenen Söhne und Töchter der wirtschaftlichen Stellung der Eltern annähert. | intergenerational transmission of economic differences: The processes by which the economic status of the adult sons and daughters comes to resemble the economic status of the parents. |
| Inventar: Waren, die sich im Besitz eines Unternehmens befinden, bevor sie verkauft oder verwendet werden, einschließlich Rohstoffen und halbfertigen oder fertigen Waren, die zum Verkauf bestimmt sind. | inventories: Inventories are goods held by a firm prior to sale or use, including raw materials, and partially-finished or finished goods intended for sale. |
| Investitionen (I): Ausgaben für neu produzierte Investitionsgüter (Maschinen und Anlagen) und Gebäude, einschließlich neuer Gebäude. | investment (I): Expenditure on newly produced capital goods (machinery and equipment) and buildings, including new housing. |
| Investitionsfunktion (aggregiert): Eine Gleichung, die zeigt, wie die Investitionsausgaben in der Gesamtwirtschaft von anderen Variablen, nämlich dem Zinssatz und den Gewinnerwartungen, abhängen. | investment function (aggregate): A relationship that shows how investment spending in the economy as a whole depends on other variables, such as the interest rate and profit expectations. An equation that shows how investment spending in the economy as a whole depends on other variables, namely, the interest rate and profit expectations. |
| Investitionsgüter: Die langlebigen und kostspieligen Vorleistungen, die nicht der Arbeit dienen und in der Produktion eingesetzt werden (zum Beispiel Maschinen und Gebäude), mit Ausnahme einiger wesentlicher Vorleistungen, zum Beispiel Luft, Wasser, Wissen, die in der Produktion ohne Kosten verwendet werden. | capital goods: The durable and costly non-labour inputs used in production (machinery, buildings) not including some essential inputs, e.g. air, water, knowledge that are used in production at zero cost to the user. |
| irrationaler Überschwang: Ein Prozess, durch den Vermögen überbewertet wird. Der Ausdruck wurde erstmals 1996 von Alan Greenspan, dem damaligen Präsidenten der US Federal Reserve (Zentralbank-System der Vereinigten Staaten), verwendet. Als wirtschaftliches Konzept wurde er von dem Ökonomen Robert Shiller populär gemacht. | irrational exuberance: A process by which assets become overvalued. The expression was first used by Alan Greenspan, then chairman of the US Federal Reserve Board, in 1996. It was popularized as an economic concept by the economist Robert Shiller. |
| Isogewinnkurve: Eine Kurve, auf der alle Punkte den gleichen Gewinn bringen. | isoprofit curve: A curve on which all points yield the same profit. |
| Isokostengerade: Eine Gerade, die alle Kombinationen darstellt, die einen bestimmten Gesamtbetrag kosten. | isocost line: A line that represents all combinations that cost a given total amount. |
| Joule: Eine Energie- oder Arbeitseinheit, ursprünglich definiert als die Energiemenge, die erforderlich ist, um einen kleinen Apfel senkrecht einen Meter hochzuheben. | Joule: A unit of energy or work, originally defined as the amount of energy necessary to lift a small apple vertically 1 metre. |
| junge Industrie: Ein neuer Industriesektor in einem Land, der relativ hohe Kosten verursacht, weil er aufgrund seiner erst kürzlich erfolgten Etablierung kaum von Erfahrungen profitiert, aufgrund seiner geringen Größe keine Skaleneffekte erzielt oder aufgrund des Mangels an ähnlichen Unternehmen nicht von Agglomerationsvorteilen profitiert. Ein vorübergehender Schutz dieses Sektors durch Zölle oder andere Maßnahmen kann die Produktivität einer Volkswirtschaft auf lange Frist erhöhen. | infant industry: A relatively new industrial sector in a country that has relatively high costs, because its recent establishment means that it has few benefits from learning by doing, its small size deprives it of economies of scale, or a lack of similar firms means that it does not benefit from economies of agglomeration. Temporary tariff protection of this sector or other support may increase productivity in an economy in the long run. |
| kapazitätsbeschränkt: Eine Situation, in der ein Unternehmen mehr Aufträge hat, als es erfüllen kann. | capacity constrained: A situation in which a firm has more orders for its output than it can fill. |
| Kapitalintensität (der Produktion): Die Menge der Investitionsgüter pro Arbeitskraft. | capital intensity (of production): The amount of capital goods per worker. |
| kapitalintensiv: Stärkerer Einsatz von Investitionsgütern (zum Beispiel Maschinen und Anlagen) im Vergleich zu Arbeit und anderen Inputs. | capital-intensive: Making greater use of capital goods (for example machinery and equipment) as compared with labour and other inputs. |
| Kapitalisierungszins: Die Rendite, die gerade hoch genug ist, um investierende Personen zu veranlassen, Aktien eines bestimmten Unternehmens zu halten. Sie ist hoch, wenn das Unternehmen mit einem hohen systematischen Risiko behaftet ist. | long-run equilibrium: An equilibrium that is achieved when variables that were held constant in the short run (for example, the number of firms in a market) are allowed to adjust, as people have time to respond the situation. An equilibrium that is achieved when variables that were held constant in the short run (for example, the number of firms in a market) are allowed to adjust, as people have time to respond the situation. |
| Kapitalismus: Ein Wirtschaftssystem, in dem die wichtigste Form der wirtschaftlichen Organisation das Unternehmen ist. Wo Personen, die Investitionsgüter besitzen, Arbeitskräfte anstellen, um Waren und Dienstleistungen für den Verkauf auf Märkten mit der Absicht der Gewinnerzielung zu produzieren. Die wichtigsten wirtschaftlichen Institutionen in einem kapitalistischen Wirtschaftssystem sind also Privateigentum, Märkte und Unternehmen. | capitalism: An economic system in which the main form of economic organization is the firm, in which the private owners of capital goods hire labour to produce goods and services for sale on markets with the intent of making a profit. The main economic institutions in a capitalist economic system, then, are private property, markets, and firms. |
| kapitalistische Revolution: Rasche Verbesserungen der Technologie in Verbindung mit der Entstehung eines neuen Wirtschaftssystems. | capitalist revolution: Rapid improvements in technology combined with the emergence of a new economic system. |
| Kapitalproduktivität: Output pro Einheit Investitionsgüter. | capital productivity: Output per unit of capital good. |
| Kartell: Eine Gruppe von Unternehmen, die sich absprechen, um ihre gemeinsamen Gewinne zu steigern. | cartel: A group of firms that collude in order to increase their joint profits. |
| Kartellrechtspolitik: Politik und Gesetze der Regierung zur Begrenzung der Monopolmacht und zur Verhinderung von Kartellen. | antitrust policy: Government policy and laws to limit monopoly power and prevent cartels. Also known as: competition policy. |
| kategorische Ungleichheit: Ungleichheit zwischen bestimmten sozialen Gruppen (zum Beispiel durch eine Kategorie wie Ethnie, Nation, Kaste, Geschlecht oder Religion). | categorical inequality: Inequality between particular social groups (identified, for instance, by a category such as race, nation, caste, gender or religion). Also known as: group inequality. |
| Kaufkraftparität (KKP): Eine statistische Korrektur, die es ermöglicht, die Menge der Güter zu vergleichen, die man in verschiedenen Ländern mit unterschiedlichen Währungen kaufen kann. | purchasing power parity (PPP): A statistical correction allowing comparisons of the amount of goods people can buy in different countries that have different currencies. |
| Kausalität: Die Beziehung einer Ursache zu einer Wirkung, die besagt, dass eine Veränderung in einer Variablen eine Veränderung in einer anderen bewirkt. Während eine Korrelation einfach die Feststellung ist, dass sich zwei Dinge zusammen bewegt haben, impliziert die Kausalität einen Mechanismus, der für die Verbindung verantwortlich ist, und ist daher ein restriktiveres Konzept. | causality: A direction from cause to effect, establishing that a change in one variable produces a change in another. While a correlation is simply an assessment that two things have moved together, causation implies a mechanism accounting for the association, and is therefore a more restrictive concept. |
| Kipppunkt: Ein instabiles Gleichgewicht an der Grenze zwischen zwei Regionen, das durch unterschiedliche Bewegungen bei einer Variablen gekennzeichnet ist. Nimmt die Variable auf der einen Seite einen Wert an, bewegt sie sich in die eine Richtung; auf der anderen Seite bewegt sie sich in die andere Richtung. | tipping point: A tipping point is an unstable equilibrium at the boundary between two regions. A small movement into either of the regions causes a movement further into the same region, away from the equilibrium. An unstable equilibrium at the boundary between two regions characterized by distinct movements in some variable. If the variable takes a value on one side, the variable moves in one direction; on the other, it moves in the other direction. |
| Kipppunkt (Umwelt): Ein Zustand der Umwelt, bei dessen Überschreitung ein Prozess (in der Regel eine Verschlechterung) aufgrund positiver Feedback-Prozesse selbstverstärkend wird. Auf der einen Seite sind Prozesse der Umweltzerstörung selbstbegrenzend. Auf der anderen Seite führen positive Feedbacks zu einer sich selbst verstärkenden, unkontrollierbaren Umweltzerstörung. | tipping point (environmental): A state of the environment beyond which some process (typically a degradation) becomes self-reinforcing, because of positive feedback processes. On one side, processes of environmental degradation are self-limiting. On the other side, positive feedbacks lead to self-reinforcing, runaway environmental degradation. |
| kodifiziertes Wissen: Wissen, das in einer Form niedergeschrieben werden kann, die es anderen ermöglicht, es zu verstehen und zu reproduzieren. Zum Beispiel die chemische Formel für ein Medikament. | codified knowledge: Knowledge that can be written down in a form that would allow it to be understood by others and reproduced, such as the chemical formula for a drug. |
| komparativer Vorteil: Eine Person oder ein Land hat einen komparativen Vorteil bei der Produktion eines bestimmten Gutes, wenn die Kosten für die Produktion einer zusätzlichen Einheit dieses Gutes im Verhältnis zu den Kosten für die Produktion eines anderen Gutes niedriger sind als die Kosten einer anderen Person oder eines anderen Landes für die Produktion der gleichen zwei Güter. | comparative advantage: A person or a country has a comparative advantage in the production of a particular good if the cost to them of producing it, relative to the cost of another good, is lower than for another person or a country. A person or country has comparative advantage in the production of a particular good, if the cost of producing an additional unit of that good relative to the cost of producing another good is lower than another person or country’s cost to produce the same two goods. |
| Komplementärgüter: Zwei Güter, bei denen eine Erhöhung des Preises des einen Gutes zu einem Rückgang der nachgefragten Menge des anderen Gutes führt. | complements: Two goods for which an increase in the price of one leads to a decrease in the quantity demanded of the other. |
| konkave Funktion: Eine Funktion zweier Variablen, bei der das Liniensegment zwischen zwei beliebigen Punkten der Funktion vollständig unterhalb der Funktion liegt (die Funktion ist konvex, wenn das Liniensegment oberhalb der Funktion liegt). | concave function: A function of two variables for which the line segment between any two points on the function lies entirely below the curve representing the function (the function is convex when the line segment lies above the function). |
| konstante Preise: Preise, die um Preiserhöhungen (Inflation) oder Preissenkungen (Deflation) bereinigt sind, sodass eine Währungseinheit in verschiedenen Zeiträumen die gleiche Kaufkraft darstellt. | constant prices: Prices corrected for increases in prices (inflation) or decreases in prices (deflation) so that a unit of currency represents the same buying power in different periods of time. |
| konstante Skalenerträge: Sie treten auf, wenn die Verdoppelung aller Inputs in einem Produktionsprozess zu einer Verdoppelung des Outputs führt. Die Form der Kurve der langfristigen Durchschnittskosten eines Unternehmens hängt sowohl von den Skalenerträgen in der Produktion als auch von den Auswirkungen der Skalenerträge auf die Preise ab, die sie für ihre Inputs zahlt. | constant returns to scale: These occur when doubling all of the inputs to a production process doubles the output. The shape of a firm's long-run average cost curve depends both on returns to scale in production and the effect of scale on the prices it pays for its inputs. |
| Konsum (C): Die Ausgaben für Konsumgüter umfassen sowohl kurzlebige Waren und Dienstleistungen als auch langlebige Güter, die als langlebige Gebrauchsgüter oder nur Gebrauchsgüter bezeichnet werden. | consumption: Expenditure on both short-lived goods and services and long-lived goods, which are called consumer durables. |
| Konsumentenrente: Die Zahlungsbereitschaft der Verbraucher:innen für ein Gut abzüglich des Preises, zu dem diese Person das Gut gekauft hat, summiert über alle verkauften Einheiten. | consumer surplus: The consumer's willingness to pay for a good minus the price at which the consumer bought the good, summed across all units sold. |
| Konsumfunktion (aggregiert): Eine Gleichung, die zeigt, wie die Konsumausgaben in der Volkswirtschaft als Ganzes von anderen Variablen abhängen. Im Multiplikatormodell sind die anderen Variablen beispielsweise das verfügbare Einkommen und der autonome Konsum | consumption function (aggregate): A relationship that shows how consumption spending in the economy as a whole depends on other variables. For example, in the multiplier model, aggregate consumption depends on current disposable income and autonomous consumption. An equation that shows how consumption spending in the economy as a whole depends on other variables. For example, in the multiplier model, the other variables are current disposable income and autonomous consumption. |
| Konsumgut: Eine Ware oder Dienstleistung, die die Bedürfnisse der Verbrauchenden über einen kurzen Zeitraum befriedigt. | consumption good: A good or service that satisfies the needs of consumers over a short period. |
| kontingente Bewertungsmethode: Ein auf Befragungen basierendes Verfahren zur Bewertung des Wertes nicht dem Markt zur Verfügung stehender Ressourcen. | contingent valuation: A survey-based technique used to assess the value of non-market resources. Also known as: stated-preference model. |
| Kooperation: Die Beteiligung an einem gemeinsamen Projekt, das einen gegenseitigen Nutzen bringen soll. | cooperation: Participating in a common project that is intended to produce mutual benefits. |
| Kooperative: Ein Unternehmen, das größtenteils oder vollständig im Besitz der Beschäftigten ist. Das impliziert, dass die Beschäftigten das Management einstellen und entlassen. | cooperative firm: A firm that is mostly or entirely owned by its workers, who hire and fire the managers. |
| Koordinationsspiel: Ein Spiel, bei dem es zwei Nash-Gleichgewichte gibt. Es kann dabei sein, dass ein Gleichgewicht das andere Gleichgewicht Pareto-dominiert. | coordination game: A game in which there are two Nash equilibria, one of which may be Pareto superior to the other. Also known as: assurance game. A game in which there are two Nash equilibria, of which one may be Pareto superior to the other. Also known as: assurance game. |
| Korrelation: Eine statistische Assoziation, bei der die Kenntnis des Wertes einer Variablen Aufschluss über den wahrscheinlichen Wert der anderen gibt. Zum Beispiel hohe Werte einer Variablen, die häufig zusammen mit hohen Werten der anderen Variablen beobachtet werden. Sie kann positiv oder negativ sein (sie ist negativ, wenn hohe Werte, der einen Variablen mit niedrigen Werten der anderen Variablen beobachtet werden). Es bedeutet nicht, dass eine kausale Beziehung zwischen den Variablen besteht. | correlation: A statistical association in which knowing the value of one variable provides information on the likely value of the other, for example high values of one variable being commonly observed along with high values of the other variable. It can be positive or negative (it is negative when high values of one variable are observed with low values of the other). It does not mean that there is a causal relationship between the variables. |
| Korrelationskoeffizient: Ein Maß dafür, wie eng zwei Variablen miteinander verbunden sind und ob sie dazu neigen, ähnliche oder unähnliche Werte anzunehmen. Dieses reicht von einem Wert von 1, der anzeigt, dass die Variablen ähnliche Werte annehmen („positiv korreliert sind“), bis zu -1, der anzeigt, dass die Variablen unähnliche Werte annehmen („negative“ oder „inverse“ Korrelation). Ein Wert von 1 oder -1 bedeutet, dass die Kenntnis des Wertes einer der Variablen eine perfekte Vorhersage des Wertes der anderen Variable ermöglicht. Ein Wert von 0 bedeutet, dass die Kenntnis einer der Variablen keine Informationen über den Wert der anderen liefert. | correlation coefficient: A measure of how closely associated two variables are and whether they tend to take similar or dissimilar values, ranging from a value of 1 indicating that the variables take similar values ('are positively correlated') to –1 indicating that the variables take dissimilar variables ('negative' or 'inverse' correlation). A value of 1 or –1 indicates that knowing the value of one of the variables would allow you to perfectly predict the value of the other. A value of 0 indicates that knowing one of the variables provides no information about the value of the other. |
| Kreditrationierung: Der Prozess, bei dem diejenigen, die über weniger Vermögen verfügen, im Vergleich zu denjenigen, die über mehr Vermögen verfügen, Kredite zu ungünstigen Bedingungen aufnehmen. | credit rationing: The process by which those with less wealth borrow on unfavourable terms, compared to those with more wealth. |
| kreditunwürdig: Eine Beschreibung von Personen, die nicht in der Lage sind, Kredite zu jedweden Bedingungen aufzunehmen. | credit-excluded: A description of individuals who are unable to borrow on any terms. |
| kurze Frist (Modell): Der Begriff bezieht sich nicht auf einen bestimmten Zeitraum, sondern auf das, was exogen ist: Preise, Löhne, Kapitalbestand, Technologie, Institutionen | short run (model): The term does not refer to a period of time, but instead to what is exogenous: prices, wages, the capital stock, technology, institutions. |
| kurzfristiges Gleichgewicht: Ein Gleichgewicht, das herrscht, solange bestimmte Variablen (zum Beispiel die Anzahl der Unternehmen auf einem Markt) konstant bleiben. Bei dem wir aber erwarten, dass sich diese Variablen ändern, wenn die Menschen Zeit haben, auf die Situation zu reagieren. | short-run equilibrium: An equilibrium that will prevail while certain variables (for example, the number of firms in a market) remain constant, but where we expect these variables to change when people have time to respond to the situation. |
| Kurzfristigkeit: Dieser subjektive Begriff bezieht sich auf den Fall, dass eine Person, den Kosten, dem Nutzen und anderen Dingen in der nahen Zukunft mehr Gewicht beimisst, als angemessen wäre. | short-termism: This subjective term refers to the case when the person making a judgement places too much weight on costs, benefits, and other things occurring in the near future than would be appropriate. |
| künstlich knappes Gut: Ein öffentliches Gut, von dem man einige Menschen ausschließen kann. | artificially scarce good: A public good for which it is possible to exclude some people from enjoying. |
| lange Frist (Modell): Der Begriff bezieht sich nicht auf einen bestimmten Zeitraum, sondern auf das, was exogen ist. Eine langfristige Kostenkurve bezieht sich beispielsweise auf die Kosten, wenn das Unternehmen alle Inputs einschließlich seiner Investitionsgüter vollständig anpassen kann; Technologie und die Institutionen der Wirtschaft sind jedoch exogen. | long run (model): The term does not refer to a period of time, but instead to what is exogenous. A long-run cost curve, for example, refers to costs when the firm can fully adjust all of the inputs including its capital goods; but technology and the economy’s institutions are exogenous. |
| Learning by Doing: Dies ist der Fall, wenn der Output pro Einheit Input mit zunehmender Erfahrung in der Produktion einer Ware oder Dienstleistung steigt. | learning by doing: This occurs when the output per unit of inputs increases with greater experience in producing a good or service. |
| Leerverkauf: Der Verkauf eines geliehenen Vermögenswerts mit der Absicht, es zu einem niedrigeren Preis zurückzukaufen. Diese Strategie wird von Anleger:innen angewandt, die eine Wertminderung des Vermögenswerts erwarten. | short selling: The sale of an asset borrowed by the seller, with the intention of buying it back at a lower price. This strategy is adopted by investors expecting the value of an asset to decrease. Also known as: shorting. |
| Leistungsbilanz (LB): Die Summe aller Zahlungen an ein Land abzüglich aller Zahlungen des Landes. | balance of payments (BP): This records the sources and uses of foreign exchange. This account records all payment transactions between the home country and the rest of the world, and is divided into two parts: the current account and the capital and financial account. Also known as: balance of payments account. This records the sources and uses of foreign exchange. This account records all payment transactions between the home country and the rest of the world, and is divided into two parts: the current account and the capital and financial account. Also known as: balance of payments account. |
| Leistungsbilanzdefizit: Der Überschuss des Wertes der Importe eines Landes über den kombinierten Wert seiner Exporte plus seiner Nettoeinkünfte aus Vermögen im Ausland. | current account deficit: The excess of the value of a country’s imports over the combined value of its exports plus its net earnings from assets abroad. |
| Leistungsbilanzüberschuss: Der Überschuss des kombinierten Werts seiner Exporte und Nettoeinkünfte aus Vermögenswerten im Ausland über den Wert seiner Importe. | current account surplus: The excess of the combined value of its exports and net earnings from assets abroad over the value of its imports. |
| Leontief-Paradoxon: Die unerwartete Feststellung von Wassily Leontief, dass die Exporte aus den USA arbeitsintensiv und die Importe kapitalintensiv waren. Ein Ergebnis, das im Widerspruch zu den ökonomischen Theorien steht, nämlich dass ein Land, das reich an Kapital ist (wie die USA), Güter exportieren würde, bei deren Herstellung viel Kapital eingesetzt wird. | Leontief paradox: The unexpected finding by Wassily Leontief that exports from the US were labour-intensive and its imports capital-intensive, a result that contradicts what the economic theories predicted: namely that a country abundant in capital (like the US) would export goods that used a large quantity of capital in their production. |
| Leverage: nan | leverage: Leverage (or gearing) refers to the process of increasing investments or asset purchases by borrowing. There are several different, but closely related, measures of leverage of a household, a firm, or a bank. CORE uses the proportion of the investment financed by borrowing; in other words, the leverage ratio is the ratio of debt to assets. |
| Leverage Ratio: Der Wert der gesamten Verbindlichkeiten geteilt durch die gesamten Vermögenswerte. | leverage ratio (for non-bank companies): The value of total liabilities divided by total assets. |
| Leverage Ratio (für Banken oder Haushalte): Der Wert der Vermögenswerte geteilt durch den Anteil des Eigenkapitals an diesem Vermögen. | leverage ratio (for banks or households): The value of assets divided by the equity stake in those assets. |
| Limit Order: Eine angekündigte Preis- und Mengenkombination für einen Vermögenswert, die entweder verkauft oder gekauft werden soll. | limit order: An announced price and quantity combination for an asset, either to be sold or bought. |
| lineare Regressionsgerade: Diejenige Linie, die einen Datensatz am besten beschreibt. | linear regression line: The best-fitting line through a set of data. |
| liquide: nan | liquid: See: liquidity. |
| Liquidität: Bei ausreichender Liquidität ist der Kauf oder Verkauf eines finanziellen Vermögenswerts zu einem vorhersehbaren Preis einfach möglich. | liquidity: Ease of buying or selling a financial asset at a predictable price. |
| Liquiditätsrisiko: Das Risiko, dass ein Vermögenswert nicht schnell genug in Bargeld umgetauscht werden kann, um einen finanziellen Verlust zu verhindern. | liquidity risk: The risk that an asset cannot be exchanged for cash rapidly enough to prevent a financial loss. |
| Lock-in: Eine Folge der externen Netzwerkeffekte, die zu einem Winner-take-all-Wettbewerb führen. Der Wettbewerbsprozess führt zu einem Ergebnis, das nur schwer zu ändern ist, selbst wenn die Unternehmen eine alternative Innovation für überlegen halten. | lock-in: A consequence of the network external effects that create winner-take-all competition. The competitive process results in an outcome that is difficult to change, even if users of the technology consider an alternative innovation superior. |
| logarithmische Skala: Eine Art der Messung einer Größe auf der Grundlage der Logarithmusfunktion, f(x) = log(x). Die Logarithmusfunktion wandelt ein Verhältnis in eine Differenz um: log (a/b) = log a - log b. Dies ist sehr nützlich für die Arbeit mit Wachstumsraten. Wenn sich zum Beispiel das nationale Einkommen in einem armen Land von 5 auf 1 und in einem reichen Land von 1 auf 2 verdoppelt, beträgt die absolute Differenz im ersten Fall 5 und im zweiten Fall 1, aber wenn man den natürlichen Logarithmus der Zahlen nimmt: log(1) - log(5) = ,693 und log(2) - log(1) = ,693. Das Verhältnis ist in jedem Fall 2 und log(2) = ,693. | logarithmic scale: A way of measuring a quantity based on the logarithm function, f(x) = log(x). The logarithm function converts a ratio to a difference: log (a/b) = log a – log b. This is very useful for working with growth rates. For instance, if national income doubles from 5 to 1 in a poor country and from 1, to 2, in a rich country, the absolute difference in the first case is 5 and in the second 1,, but log(1) – log(5) = .693, and log(2,) – log(1,) = .693. The ratio in each case is 2 and log(2) = .693. |
| Lohn-Preis-Spirale: Wenn auf einen anfänglichen Anstieg der Löhne in der Wirtschaft ein Anstieg des Preisniveaus folgt, auf den ein Anstieg der Löhne folgt und so weiter. Sie kann auch mit einem anfänglichen Anstieg des Preisniveaus beginnen. | wage-price spiral: This occurs if an initial increase in wages in the economy is followed by an increase in the price level, which is followed by an increase in wages and so on. It can also begin with an initial increase in the price level. |
| Lohninflation: Ein Anstieg des Nominallohns. Normalerweise über ein Jahr gemessen. | wage inflation: An increase in the level of the nominal wage, usually measured as the percentage increase over one year. An increase in the nominal wage. Usually measured over a year. |
| Lohnsetzungskurve: Die Kurve, die den Reallohn angibt, der bei jedem gesamtwirtschaftlichen Beschäftigungsniveau erforderlich ist, um den Beschäftigten Anreize für harte und gute Arbeit zu bieten. | wage-setting (WS) curve: The curve—arising from the wage-setting decisions of firms in the labour market—that gives the real wage necessary at each level of economy-wide employment to provide workers with incentives to work hard and well. |
| Lorenzkurve: Eine grafische Darstellung der Ungleichheit einer bestimmten Größe, zum Beispiel Vermögen oder Einkommen. Die Individuen sind in aufsteigender Reihenfolge danach geordnet, wie viel sie von dieser Menge besitzen, und der kumulative Anteil an der Gesamtmenge wird dann gegen den kumulativen Anteil an der Bevölkerung aufgetragen. Bei vollständiger Gleichheit des Einkommens wäre dies beispielsweise eine Gerade mit einer Steigung von eins. Das Ausmaß, in dem die Kurve unter diese perfekte Gleichheitslinie fällt, ist ein Maß für die Ungleichheit. Siehe dazu: Gini-Koeffizient. | Lorenz curve: A graphical representation of inequality of some quantity such as wealth or income. Individuals are arranged in ascending order by how much of this quantity they have, and the cumulative share of the total is then plotted against the cumulative share of the population. For complete equality of income, for example, it would be a straight line with a slope of one. The extent to which the curve falls below this perfect equality line is a measure of inequality. |
| Macht: Die Fähigkeit, Dinge, die man will, gegen die Absichten Anderer durchzusetzen (und zu bekommen), in der Regel durch Auferlegung oder Androhung von Sanktionen. | power: The ability to do (and get) the things one wants in opposition to the intentions of others, ordinarily by imposing or threatening sanctions. |
| marginale Importquote: Die Änderung der gesamten Importe, die mit einer Änderung des gesamten Einkommens einhergeht. | marginal propensity to import: The change in total imports when aggregate income changes by one unit. The change in total imports associated with a change in total income. |
| marginale Konsumquote (MKQ): Die Veränderung des Konsums, wenn sich das verfügbare Einkommen um eine Einheit ändert. | marginal propensity to consume (MPC): The change in consumption when disposable income changes by one unit. |
| Marke: Ein Logo, ein Name oder ein eingetragenes Design, das in der Regel mit dem Recht verbunden ist, andere davon auszuschließen, es zur Kennzeichnung ihrer Produkte zu verwenden. | trademark: A logo, a name, or a registered design typically associated with the right to exclude others from using it to identify their products. |
| Markt: Eine Form des Austauschs von Gütern und Dienstleistungen, die auf direkter Gegenseitigkeit beruht (im Gegensatz zu Geschenken), freiwillig zum gegenseitigen Nutzen erfolgt (im Gegensatz zu Diebstahl, Besteuerung) und oft unpersönlich ist (im Gegensatz zu Übertragungen unter Freunden, Familie). | market: A way that people exchange goods and services by means of directly reciprocated transfers (unlike gifts), voluntarily entered into for mutual benefit (unlike theft, taxation), that is often impersonal (unlike transfers among friends, family). |
| Markteintrittskosten: Kosten für den Start einer Unternehmung, die entstehen, wenn ein Unternehmen in einen Markt oder eine Industrie eintritt. Dazu gehören in der Regel die Kosten für den Erwerb und die Ausstattung neuer Räumlichkeiten, für Forschung und Entwicklung, für die erforderlichen Patente sowie für die Suche und Einstellung von Beschäftigten | costs of entry: Startup costs that are incurred when a seller enters a market or an industry. These would usually include the cost of acquiring and equipping new premises, research and development, the necessary patents, and initial costs of finding staff. Startup costs that would be incurred when a seller enters a market or an industry. These would usually include the cost of acquiring and equipping new premises, research and development, the necessary patents, and the cost of finding and hiring staff. |
| Marktmacht: Eine Eigenschaft eines Unternehmens, das ein Produkt zu unterschiedlichen Preisen verkaufen kann, sodass es davon profitieren kann, wenn es preissetzend (und nicht preisnehmend) auftritt. | market power: An attribute of a firm that can sell its product at a range of feasible prices, so that it can benefit by acting as a price-setter (rather than a price-taker). |
| Marktversagen: Wenn Märkte Ressourcen auf eine Pareto-ineffiziente Weise aufteilen. | market failure: When markets allocate resources in a Pareto-inefficient way. |
| Matching (Arbeitsvermittlung): Die Art und Weise, wie Unternehmen, die auf der Suche nach zusätzlichen Beschäftigten sind (das heißt mit freien Stellen), auf Menschen treffen, die einen neuen Arbeitsplatz suchen. | labour market matching: The way in which employers looking for additional employees (that is, with vacancies) meet people seeking a new job. |
| Matching Markt: Ein Markt, der Angehörige zweier verschiedener Personengruppen zusammenbringt. Jede Person auf dem Markt würde davon profitieren, mit der richtigen Person der anderen Gruppe verbunden zu sein. | matching market: A market for interactions between two distinct groups, in which the members have different characteristics from other members of their own group, and would benefit from matching with particular members of the other group. For example, firms and workers in the labour market, men and women in what is sometimes called the marriage market. Also known as a two-sided market. A market that matches members of two distinct groups of people. Each person in the market would benefit from being connected to the right member of the other group. Also known as: two-sided market. |
| Medianwähler:in: Wenn sich die wählenden Personen entlang einer einzigen mehr-gegen-weniger-Dimension aufstellen lassen (zum Beispiel höhere oder niedrigere Steuern, mehr oder weniger Umweltschutz), liegt die oder der Medianwähler:in „in der Mitte“. Das heißt (bei einer ungeraden Gesamtzahl von wählenden Personen) dass gleich viele Personen mehr und weniger bevorzugen als das, was die oder der Medianwähler:in tut. | median voter: If voters can be lined up along a single more-versus-less dimension (such as preferring higher or lower taxes, more or less environmental protection), the median voter is the one ‘in the middle’—that is (if there is an odd number of voters in total), with an equal number preferring more and preferring less than what he or she does. |
| Medianwählermodell: Ein ökonomisches Modell des Standorts von Unternehmen, das auf die Positionen in Wahlprogrammen angewandt wird. Um die Anzahl der erhaltenen Stimmen zu maximieren, konkurrieren zwei Parteien miteinander um Positionen, welche die oder den Medianwähler:in ansprechen. Siehe dazu: Medianwähler:in. | median voter model: An economic model of the location of businesses applied to the positions taken in electoral platforms when two parties compete that provides conditions under which, in order to maximize the number of votes they will receive, the parties will adopt positions that appeal to the median voter. |
| mengenorientierte Umweltpolitik: Politische Maßnahmen zur Umsetzung von Umweltzielen durch Verbote, Obergrenzen und Vorschriften. | quantity-based environmental policy: Policies that implement environmental objectives by using bans, caps, and regulations. |
| meritorische Güter: Waren und Dienstleistungen, die jeder Person zur Verfügung stehen sollten, unabhängig von ihrer Zahlungsfähigkeit. | merit goods: Goods and services that should be available to everyone, independently of their ability to pay. |
| Mietobergrenze: Der gesetzliche Höchstpreis, den eine vermietende Person für eine Miete verlangen kann. | rent ceiling: The maximum legal price a landlord can charge for a rent. |
| Minderung: Praktiken zur Begrenzung oder Umkehrung von Umweltschäden. | abatement: Practices to limit or reverse environmental damages. |
| mittlere Frist (Modell): Der Begriff bezieht sich nicht auf einen Zeitraum, sondern auf ein exogenes Element. In diesem Fall sind Kapitalbestand, Technologie und Institutionen exogen. Produktion, Beschäftigung, Preise und Löhne sind endogen. | medium run (model): The term does not refer to a period of time, but instead to what is exogenous. In this case capital stock, technology, and institutions are exogenous. Output, employment, prices, and wages are endogenous. |
| Mitversicherung: Ein Mittel zum Zusammenlegen von Ersparnissen zwischen den Haushalten, damit ein Haushalt seinen Konsum aufrechterhalten kann, wenn sein Einkommen vorübergehend sinkt oder er höhere Ausgaben tätigen muss. | co-insurance: A means of pooling savings across households in order for a household to be able to maintain consumption when it experiences a temporary fall in income or the need for greater expenditure. |
| Momentum Handel: Strategie für den Aktienhandel, die darauf beruht, dass neue Informationen nicht sofort in die Kurse einfließen, so dass die Kurse über kurze Zeiträume eine positive Korrelation aufweisen. | momentum trading: Share trading strategy based on the idea that new information is not incorporated into prices instantly, so that prices exhibit positive correlation over short periods. |
| Monopol: Ein Unternehmen, das als einziges Unternehmen ein Produkt ohne nahe Substitute verkauft. Bezieht sich auch auf einen Markt mit nur einem verkaufenden Unternehmen. | monopoly: A firm that is the only seller of a product without close substitutes. Also refers to a market with only one seller. |
| Monopolmacht: Die Macht, die ein Unternehmen hat, den eigenen Preis zu kontrollieren. Je weniger enge Substitute für das Produkt verfügbar sind, desto größer ist die Macht des Unternehmens, den Preis zu bestimmen. | monopoly power: The power that a firm has to control its own price. The fewer close substitutes for the product are available, the greater the firm's price-setting power. |
| Monopolmarkt: Markt, auf dem ein einziges Unternehmen alle Waren herstellt, die verkauft werden. | monopolized market: Market in which a single firm produces all the goods that are sold. |
| Monopolrenten: Eine Form des wirtschaftlichen Gewinns, der aufgrund des eingeschränkten Wettbewerbs beim Verkauf des Produkts eines Unternehmens entsteht. | monopoly rents: A form of profits, which arise due to restricted competition in selling a firm's product. |
| moralisches Risiko: Dieser Begriff stammt ursprünglich aus der Versicherungsbranche, um das Problem auszudrücken, mit dem sich versichernde Unternehmen konfrontiert sehen: Eine Person, die eine Hausratversicherung abgeschlossen hat, achtet möglicherweise weniger darauf, Brände oder andere Schäden am Haus zu vermeiden. Dadurch erhöhrt sich das Risiko über das hinaus, was es ohne die Versicherung wäre. Dieser Begriff bezieht sich mittlerweile auf jede Situation, in der eine Partei einer Interaktion über eine Handlung entscheidet, die sich auf den Gewinn oder das Wohlergehen der anderen Partei auswirkt, die aber von der betroffenen Partei nicht durch einen Vertrag kontrolliert werden kann. Oft ist es eine Folge dessen, dass die betroffene Partei nicht über ausreichende Informationen über die Handlung verfügt. Dies wird auch als das Problem der „versteckten Aktionen“ bezeichnet. | moral hazard: This term originated in the insurance industry to express the problem that insurers face, namely, the person with home insurance may take less care to avoid fires or other damages to his home, thereby increasing the risk above what it would be in absence of insurance. This term now refers to any situation in which one party to an interaction is deciding on an action that affects the profits or wellbeing of the other but which the affected party cannot control by means of a contract, often because the affected party does not have adequate information on the action. It is also referred to as the 'hidden actions' problem. |
| Multiplikator: nan | multiplier: See: fiscal multiplier. |
| Multiplikatoreffekt: Ein Mechanismus, durch den sich die direkten und indirekten Auswirkungen einer Veränderung der autonomen Ausgaben auf den gesamtwirtschaftlichen Output auswirken. | multiplier process: A mechanism through which the direct effect of an increase (or decrease) in aggregate spending is amplified through indirect effects that further increase (or decrease) aggregate output. A mechanism through which the direct and indirect effect of a change in autonomous spending affects aggregate output. |
| Multiplikatormodell: Ein Modell der aggregierten Nachfrage, das den Multiplikatoreffekt einschließt. | multiplier model: A model of aggregate demand that includes the multiplier process. |
| Nachfragekurve: Die Kurve, die die Menge angibt, welche die Verbraucher:innen bei jedem möglichen Preis kaufen werden. | demand curve: The curve that gives the quantity consumers will buy at each possible price. |
| Nachfrageseite: Die Seite eines Marktes, auf der die Teilnehmenden Geld als Gegenleistung für eine andere Ware oder Dienstleistung anbieten (zum Beispiel die Personen die Brot kaufen). | demand side: The demand side of the economy refers to the expenditure on the goods and services it produces, which consists of consumption, investment, government purchases, and purchases by foreigners. In a microeconomic model of the market for a particular good, it refers to the decisions of the buyers of the good. |
| Nachfrageseite (Gesamtwirtschaft): Die Art und Weise, wie Ausgabenentscheidungen die Nachfrage nach Waren und Dienstleistungen und damit die Beschäftigung und die Produktion erzeugen. Dabei wird das Multiplikatormodell verwendet. | demand side (aggregate economy): How spending decisions generate demand for goods and services, and as a result, employment and output. It uses the multiplier model. |
| Nash-Gleichgewicht: Eine Kombination von Strategien, eine für jede spielende Person im Spiel, so dass die Strategie jedes Spielenden eine beste Antwort auf die von allen anderen gewählten Strategien ist. | Nash equilibrium: A set of strategies, one for each player in the game, such that each player's strategy is a best response to the strategies chosen by everyone else. |
| natürlicher Logarithmus: nan | natural logarithm: See: logarithmic scale. |
| natürliches Experiment: Eine empirische Studie, die natürlich vorkommende statistisch messbare Ereignisse ausnutzt, bei der die Forschenden nicht die Möglichkeit haben, die Teilnehmenden einer Treatment- und einer Kontrollgruppe zuzuordnen (wie es bei herkömmlichen Experimenten der Fall ist). Stattdessen können Unterschiede in der Gesetzgebung, der Politik, dem Wetter oder anderen Ereignissen die Möglichkeit bieten, dass Populationen so analysiert werden, als wären sie Teil eines Experiments gewesen. Die Gültigkeit solcher Studien hängt von der Voraussetzung ab, dass die Zuordnung der teilnehmenden Individuen zu den natürlich vorkommenden Treatment- und Kontrollgruppen plausibel als zufällig dargestellt werden kann. | natural experiment: An empirical study exploiting naturally occurring statistical controls in which researchers do not have the ability to assign participants to treatment and control groups, as is the case in conventional experiments. Instead, differences in law, policy, weather, or other events can offer the opportunity to analyse populations as if they had been part of an experiment. The validity of such studies depends on the premise that the assignment of subjects to the naturally occurring treatment and control groups can be plausibly argued to be random. |
| natürliches Monopol: Ein Produktionsprozess, bei dem die Kurve der Durchschnittskosten in einer langen Frist so stark fallend ist, dass der Wettbewerb zwischen den Unternehmen auf diesem Markt nicht aufrechterhalten werden kann. | natural monopoly: A production process in which the long-run average cost curve is sufficiently downward-sloping to make it impossible to sustain competition among firms in this market. |
| negative Rückkopplung (Prozess): Ein Prozess, bei dem eine anfängliche Veränderung einen Prozess in Gang setzt, der die anfängliche Veränderung dämpft. | negative feedback (process): A process whereby some initial change sets in motion a process that dampens the initial change. |
| Nettoeinkommen: Bruttoeinkommen abzüglich Wertminderung. | net income: Gross income minus depreciation. |
| Nettokapitalströme: Die in der Leistungsbilanz erfasste Kreditaufnahme und -vergabe. | net capital flows: The borrowing and lending tracked by the current account. |
| Nettovermögen: Aktiva abzüglich Passiva. | net worth: Assets less liabilities. |
| Netzwerk-Skaleneffekte: Diese liegen vor, wenn eine Zunahme der Zahl der Nutzer:innen einer Produktion eines Unternehmens eine Zunahme des Wertes der Produktion für jeden von ihnen bedeutet. Der Wert für die Nutzer:innen steigt, weil viele andere Nutzer:innen das Produkt ebenfalls nutzen; sie sind quasi durch das Produkt verbunden. | network economies of scale: These exist when an increase in the number of users of an output of a firm implies an increase in the value of the output to each of them, because they are connected to each other. |
| New Deal: Das 1933 von US-Präsident Franklin Roosevelt ins Leben gerufene Programm für öffentliche Notstandsarbeiten und Hilfsprogramme zur Beschäftigung von Millionen von Menschen. Es schuf die Grundstrukturen für moderne staatliche Sozialprogramme, Arbeitspolitik und Regulierung. | New Deal: US President Franklin Roosevelt’s program, begun in 1933, of emergency public works and relief programs to employ millions of people. It established the basic structures for modern state social welfare programs, labour policies, and regulation. |
| nicht ausschließbares öffentliches Gut: Ein öffentliches Gut, bei dem niemand vom Zugang ausgeschlossen werden kann. | non-excludable public good: A public good for which it is impossible to exclude anyone from having access. |
| nicht erwerbstätige Personen: Personen in der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter, die weder erwerbstätig sind noch aktiv nach einer bezahlten Arbeit suchen. Personen, die zum Beispiel zu Hause arbeiten und Kinder erziehen, gelten nicht als Erwerbspersonen und werden daher nicht als solche eingestuft. | unemployment: A situation in which a person who is able and willing to work is not employed. |
| nicht-rivales Gut: Ein Gut, dass wenn es einer Person zur Verfügung steht, für jede andere Person ohne zusätzliche Kosten ebenfalls zur Verfügung steht. | non-rival good: A good that, if available to anyone, is available to everyone at no additional cost. |
| Nominallohn: Der tatsächliche Betrag, den man für seine Arbeit in einer bestimmten Währung erhält. | nominal wage: The actual amount received in payment for work, in a particular currency. |
| Nominalzinssatz: Der nicht um die Inflation bereinigte Zinssatz. Es handelt sich um den Zinssatz, der von den Banken angeboten wird. | nominal interest rate: The price of bringing some spending power (in dollars or other nominal terms) forward in time. The policy rate and the lending rate quoted by commercial banks are examples of nominal interest rates. |
| normaler Gewinn: Entspricht dem wirtschaftlichen Nullprofit und bedeutet, dass die Gewinnrate den Opportunitätskosten des Kapitals entspricht. | normal profits: Normal profits are the returns on investment that the firm must pay to the shareholders to induce them to hold shares. The normal profit rate is equal to the opportunity cost of capital and is included in the firm’s costs. Any additional profit (revenue greater than costs) is called economic profit. A firm making normal profits is making zero economic profit. Corresponds to zero economic profit and means that the rate of profit is equal to the opportunity cost of capital. |
| Nullsummenspiel: Ein Spiel, bei dem die Gewinne und Verluste der Individuen bei allen Kombinationen von Strategien, die sie verfolgen könnten, die Summe Null ergeben. | zero sum game: A game in which the payoff gains and losses of the individuals sum to zero, for all combinations of strategies they might pursue. |
| Nutzen aus Handel: Der Nutzen, den eine Partei aus einer Transaktion zieht, verglichen damit, wie es ihr ohne den Austausch ergangen wäre. | terms of trade: A country’s terms of trade are measured by the ratio of the export price to the import price. When the price it receives for exports falls relative to the price it pays for imports, we say that its terms of trade have deteriorated. |
| offenbarte Präferenz: Eine Methode zur Untersuchung von Präferenzen, bei der die Motive eines Individuums (die Präferenzen der Person) anhand von Beobachtungen der Handlungen der Person zurückverfolgt werden. | revealed preference: A way of studying preferences by reverse engineering the motives of an individual (her preferences) from observations about her or his actions. |
| Offshoring: Die Verlagerung eines Teils der Aktivitäten eines Unternehmens außerhalb der nationalen Grenzen, in denen es ansässig ist. Offshoring kann innerhalb eines multinationalen Unternehmens erfolgen oder die Auslagerung der Produktion an andere Unternehmen beinhalten. | offshoring: The relocation of part of a firm’s activities outside of the national boundaries in which it operates. It can take place within a multinational company or may involve outsourcing production to other firms. |
| Okunsches Gesetz: Die empirische Regelmäßigkeit, dass das Wachstum des BIP negativ mit der Arbeitslosenquote korreliert ist. | Okun's law: The empirical regularity that growth of GDP is negatively correlated with the rate of unemployment. The empirical regularity that changes in the rate of growth of GDP are negatively correlated with the rate of unemployment. |
| Oligopol: Ein Markt mit einer kleinen Anzahl von Unternehmen, der jedem Unternehmen eine gewisse Marktmacht verleiht. | oligopoly: A market with a small number of sellers of the same good, giving each seller some market power. |
| Opportunitätskosten: Wenn die Durchführung einer Handlung den Verzicht auf die nächstbeste Handlungsalternative bedeutet, ist dies der Nettonutzen der aufgegebenen Alternative. | opportunity cost: The opportunity cost of some action A is the foregone benefit that you would have enjoyed if instead you had taken some other action B. This is called an *opportunity* cost because by choosing A you give up the opportunity of choosing B. It is called a *cost* because the choice of A costs you the benefit you would have experienced had you chosen B. |
| Opportunitätskosten des Kapitals: Die Höhe der Erträge, die eine Person hätte erzielen können, wenn sie die Kapitaleinheit anderweitig investiert hätte. | opportunity cost of capital: The opportunity cost of capital is the amount of income an investor could have received, per unit of investment spending, by investing elsewhere. The amount of income an investor could have received by investing the unit of capital elsewhere. |
| Orderbuch: Eine Aufzeichnung der von Käufer:innen und Verkäufer:innen gemachten, aber noch nicht erfüllten Limit Orders. | order book: A record of limit orders placed by buyers and sellers, but not yet fulfilled. |
| Pareto-dominant: Die Allokation A dominiert die Allokation B, wenn mindestens eine Partei mit A besser dran wäre als mit B, und niemand schlechter gestellt wäre. | Pareto dominate: Allocation A Pareto dominates allocation B if at least one party would be better off with A than B, and nobody would be worse off. |
| Pareto-effizient: Eine Allokation mit der Eigenschaft, dass es keine alternative technisch mögliche Allokation gibt, bei der mindestens eine Person besser und niemand schlechter gestellt wäre. | Pareto efficient: An allocation with the property that there is no alternative technically feasible allocation in which at least one person would be better off, and nobody worse off. |
| Pareto-Effizienz Kurve: Die Menge aller Allokationen, die Pareto-effizient sind. Sie wird oft als Vertragskurve bezeichnet, auch in sozialen Interaktionen, in denen es keinen Vertrag gibt, weshalb wir den Begriff vermeiden. Siehe dazu: Pareto-effizient. | Pareto efficiency curve: The set of all allocations that are Pareto efficient. Often referred to as the contract curve, even in social interactions in which there is no contract, which is why we avoid the term. |
| Pareto-Kriterium: Nach dem Pareto-Kriterium ist eine wünschenswerte Eigenschaft einer Allokation, dass sie Pareto-effizient ist. | Pareto criterion: According to the Pareto criterion, a desirable attribute of an allocation is that it be Pareto efficient. |
| Pareto-Verbesserung: Eine Veränderung, von der mindestens eine Person profitiert, ohne dass jemand anderes schlechter gestellt wird. Siehe dazu: Pareto-dominant. | Pareto improvement: A change that benefits at least one person without making anyone else worse off. |
| Patent: Ein Recht auf ausschließliches Eigentum an einer Idee oder Erfindung, das für einen bestimmten Zeitraum gilt. Während dieses Zeitraums kann die Person oder das Unternehmen, welches das Patent innehat, effektiv als Monopol auftreten. | patent: A right of exclusive ownership of an idea or invention, which lasts for a specified length of time. During this time it effectively allows the owner to be a monopolist or exclusive user. |
| Phillipskurve: Ein umgekehrtes Verhältnis zwischen der Inflationsrate und der Arbeitslosigkeit. | Phillips curve: An inverse relationship between the rate of inflation and the rate of unemployment. It is named after Bill Phillips, who observed the relationship empirically, but it can also be derived from a theoretical model of wage and price setting. |
| Pigou'sche Subvention: Eine staatliche Subvention zur Förderung einer wirtschaftlichen Aktivität, die positive externe Effekte hat. (Zum Beispiel die Subventionierung der Grundlagenforschung.) | Pigouvian subsidy: A government subsidy to encourage an economic activity that has positive external effects. |
| Pigou-Steuer: Eine Steuer, die auf Aktivitäten erhoben wird, die negative externe Effekte erzeugen, um ein ineffizientes Marktergebnis zu korrigieren. | Pigouvian tax: A tax levied on activities that generate negative external effects so as to correct an inefficient market outcome. |
| politische Institutionen: Die Spielregeln, die bestimmen, wer in einer Gesellschaft Macht hat und wie sie ausgeübt wird. | political institution: The rules of the game that determine who has power and how it is exercised in a society. |
| politische Rente: Eine Zahlung oder ein anderer Vorteil, der über die nächstbeste Alternative des Einzelnen hinausgeht (Reservationsoption) und der sich aus der politischen Position des Einzelnen ergibt. Die Reservationsoption bezieht sich in diesem Fall auf die Situation des Einzelnen, wenn er oder sie keine privilegierte politische Position innehat. | political rent: A payment or other benefit in excess of the individual's next best alternative (reservation position) that exists as a result of the individual's political position. The reservation position in this case refers to the individual's situation were they to lack a privileged political position. |
| politische Verantwortlichkeit: Verantwortlichkeit, die durch politische Prozesse wie Wahlen, Aufsicht durch eine gewählte Regierung oder Konsultationen mit betroffenen Bürger:innen erreicht wird. | political accountability: Accountability achieved by political processes such as elections, oversight by an elected government, or consultation with affected citizens. |
| politisches System: Ein politisches System bestimmt, wie Regierungen ausgewählt werden und wie diese Regierungen Entscheidungen treffen und umsetzen, die alle oder die meisten Personen einer Bevölkerung betreffen. | political system: A set of principles, laws, and procedures that determine how governments will be selected, and how those governments will make and implement decisions that affect all or most members of a population. |
| positive Rückkopplung (Prozess): Ein Prozess, bei dem eine anfängliche Veränderung einen Prozess in Gang setzt, der die anfängliche Veränderung verstärkt. | positive feedback (process): A process whereby some initial change sets in motion a process that magnifies the initial change. |
| positiver externer Effekt: Eine positive Auswirkung einer Produktions-, Konsum- oder sonstigen wirtschaftlichen Entscheidung, die nicht als Vorteil in einem Vertrag angegeben ist. | external benefit: A positive external effect: that is, a positive effect of a production, consumption, or other economic decision on another person or people that is not specified as a benefit in a contract. |
| Preisanpassungskosten: Die Ressourcen, die bei der Festsetzung und Änderung von Preisen eingesetzt werden. |
| Preisaufschlag: Der Preis abzüglich der Grenzkosten geteilt durch den Preis. Er ist umgekehrt proportional zur Elastizität der Nachfrage nach diesem Gut. | price markup: The price minus the marginal cost, divided by the price. It is inversely proportional to the elasticity of demand for this good. |
| Preisdiskriminierung: Eine Verkaufsstrategie, bei der für verschiedene Personen oder Personengruppen unterschiedliche Preise festgesetzt werden oder die Preise in Abhängigkeit von der Anzahl der gekauften Einheiten variieren. | price discrimination: A selling strategy in which different prices for the same product are set for different buyers or groups of buyers, or per-unit prices vary depending on the number of units purchased. |
| Preiselastizität der Nachfrage: Die prozentuale Veränderung der Nachfrage, die bei einer Preiserhöhung von 1 % eintreten würde. Wir drücken dies als positive Zahl aus. Die Nachfrage ist elastisch, wenn sie größer als 1 ist, und unelastisch, wenn sie kleiner als 1 ist. | price elasticity of demand: The percentage change in demand that would occur in response to a 1% increase in price. We express this as a positive number. Demand is elastic if this is greater than 1, and inelastic if less than 1. |
| Preisgefälle: Die Differenz zwischen dem Preis einer Ware im Exportland und im Importland. Er umfasst Transportkosten und Steuern. Wenn sich die globalen Märkte im Marktgleichgewicht befinden, sind diese Unterschiede ausschließlich auf die Handelskosten zurückzuführen. | price gap: A difference in the price of a good in the exporting country and the importing country. It includes transportation costs and trade taxes. When global markets are in competitive equilibrium, these differences will be entirely due to trade costs. |
| Preisnehmende: Merkmal von produzierenden und verbrauchenden Personen oder Unternehmen, die keinen Nutzen daraus ziehen können, dass sie einen anderen Preis als den Marktpreis im Gleichgewicht eines Wettbewerbsmarktes anbieten oder verlangen. Sie haben keine Macht, den Marktpreis zu beeinflussen. | price-taker: Characteristic of producers and consumers who cannot benefit by offering or asking any price other than the market price in the equilibrium of a competitive market. They have no power to influence the market price. |
| preisorientierte Umweltpolitik: Eine Politik, die mit Hilfe von Steuern oder Subventionen die Preise beeinflusst. Das Ziel: die externen Effekte der Entscheidungen des Einzelnen auf die Umwelt zu internalisieren. | price-based environmental policy: A policy that uses a tax or subsidy to affect prices, with the goal of internalizing the external effects on the environment of an individual’s choices. |
| Preissetzungskurve: Die Kurve, die den Reallohn angibt, der gezahlt wird, wenn die Unternehmen ihren gewinnmaximierenden Preis wählen. | price-setting (PS) curve: The curve—arising from the price-setting decisions of firms in markets for goods and services (the product market)—that gives the real wage paid when firms choose their profit-maximizing price. |
| Primärarbeitsmarkt: Ein Markt, auf dem die Beschäftigten in der Regel durch Gewerkschaften vertreten sind und üblicherweise hohe Löhne und sichere Arbeitsplätze haben. | primary labour market: When the labour market is segmented into separate parts, a primary labour market is a segment where conditions for workers are relatively good, typically with trade union representation, high wages, and job security. A market in which workers are typically represented by trade unions, and enjoy high wages and job security. |
| Primärdefizit: Das Defizit der Regierung (ihre Einnahmen minus Ausgaben) ohne die Zinszahlungen für ihre Staatsverschuldung. | primary deficit: The government deficit (its revenue minus its expenditure) excluding interest payments on its debt. |
| Primärmärkte: nan | primary markets: |
| Prinzipal-Agent-Beziehung: Diese Beziehung besteht, wenn eine Partei (der Prinzipal) möchte, dass eine andere Partei (der Agent) auf eine bestimmte Art und Weise handelt oder eine Eigenschaft hat, die im Interesse des Prinzipals liegt und die nicht in einem verbindlichen Vertrag durchgesetzt oder garantiert werden kann. Siehe auch: unvollständiger Vertrag. | principal-agent relationship: This is an asymmetrical relationship in which one party (the principal) benefits from some action or attribute of the other party (the agent) about which the principal's information is not sufficient to enforce in a complete contract. |
| private Grenzkosten (PGK): Die Kosten, die dem Unternehmen durch die Produktion einer zusätzlichen Einheit eines Gutes entstehen, ohne Berücksichtigung der Kosten, welche die Produktion anderen auferlegt. | marginal private cost (MPC): The cost for the producer of producing an additional unit of a good, not taking into account any costs its production imposes on others. |
| privater Grenznutzen (PGN): Der Vorteil (in Form von Gewinn oder Nutzen) der Produktion oder des Konsums einer zusätzlichen Einheit eines Gutes für das Individuum, welches beschließt, die zusätzliche Einheit zu produzieren oder zu konsumieren. Dabei wird der Vorteil, den andere erhalten, nicht berücksichtigt. | marginal private benefit (MPB): The benefit (in terms of profit, or utility) of producing or consuming an additional unit of a good for the individual who decides to produce or consume it, not taking into account any benefit received by others. |
| privates Gut: Ein Gut, dass sowohl rivalisierend ist und von dem andere ausgeschlossen werden können. | private good: A good that is rival (when one person consumes a unit of the good, that unit is not available to others) and excludable (people can be prevented from consuming it). A good that is both rival, and from which others can be excluded. |
| Produktinnovation: Eine Innovation, die eine neue Ware oder Dienstleistung zu einem Preis hervorbringt, der Käufer:innen anzieht. | product innovation: An innovation that produces a new good or service at a cost that will attract buyers. |
| Produktionsfaktoren: Arbeit, Maschinen und Anlagen (in der Regel als Kapital bezeichnet), Grund und Boden und andere Inputs für einen Produktionsprozess. | factors of production: The labour, machinery and equipment (usually referred to as capital), land, and other inputs to a production process. |
| Produktionsfunktion: Ein grafischer oder mathematischer Ausdruck, der die Menge des Outputs beschreibt, die mit einer bestimmten Menge oder Kombination von Input(s) produziert werden kann. Die Funktion beschreibt unterschiedliche Technologien, mit denen dasselbe produziert werden kann. | production function: A graphical or mathematical expression describing the amount of output that can be produced by any given amount or combination of input(s). The function describes differing technologies capable of producing the same thing. |
| Produzentenrente: Der Preis, zu dem ein Unternehmen ein Gut verkauft, abzüglich des Mindestpreises, zu dem es bereit gewesen wäre, das Gut zu verkaufen, summiert über alle verkauften Einheiten. | producer surplus: The price at which a firm sells a good minus the minimum price at which it would have been willing to sell the good, summed across all units sold. |
| progressiv (Politik): Eine Ausgabe oder ein Transfer, der das Einkommen von ärmeren Haushalten prozentual stärker erhöht als das von reicheren Haushalten. | progressive (policy): An expenditure or transfer that increases the incomes of poorer households by more than richer households, in percentage terms. |
| Protektionismus: Maßnahmen einer Regierung zur Begrenzung des Handels, insbesondere zur Verringerung der Importe in der Wirtschaft. Sie sollen die einheimische Industrie vor externer Konkurrenz schützen. Sie können verschiedene Formen annehmen, wie zum Beispiel Steuern auf Importe oder Quoten für Importe. | protectionist policy: Measures taken by a government to limit trade; in particular, to reduce the amount of imports in the economy. These are designed to protect local industries from external competition. They can take different forms, such as taxes on imported goods or import quotas. |
| Prozessinnovation: Eine Innovation, die es ermöglicht, eine Ware oder eine Dienstleistung zu niedrigeren Kosten herzustellen, als es die Konkurrenz kann. | process innovation: An innovation that allows a good or service to be produced at lower cost than its competitors. |
| prozessuale Beurteilung der Fairness: Eine Bewertung eines Ergebnisses, die darauf beruht, wie die Allokation zustande gekommen ist. Es geht also nicht darum, wie fair oder unfair ein Ergebnis ist, sondern wie fair oder unfair der Prozess zur Erreichung des Ergebnisses ist. | procedural judgements of fairness: An evaluation of an outcome based on how the allocation came about, and not on the characteristics of the outcome itself, (for example, how unequal it is). |
| prozyklisch: Entwickelt sich im Konjunkturzyklus tendenziell in dieselbe Richtung wie den gesamtwirtschaftlichen Output und die Beschäftigung. | procyclical: Tending to move in the same direction as aggregate output and employment over the business cycle. |
| Präferenzen: Eine Beschreibung des Nutzens oder der Kosten, die wir mit jedem möglichen Ergebnis verbinden. | preference: Pro-and-con evaluations of the possible outcomes of the actions we may take that form the basis by which we decide on a course of action. |
| quantitative Lockerung (QL): Käufe von finanziellen Vermögenswerten durch die Zentralbank mit dem Ziel, die Zinssätze für diese Vermögenswerte zu senken. Die Zentralbank setzt dieses Instrument ein, wenn die herkömmliche Geldpolitik unwirksam ist (zum Beispiel wenn der Leitzins nahe dem Zero Lower Bound liegt). | quantitative easing (QE): Central bank purchases of financial assets aimed at reducing interest rates on those assets when conventional monetary policy is ineffective because the policy interest rate is at the zero lower bound. |
| Quote: Eine von der Regierung auferlegte Begrenzung des Volumens an Importen, die während eines bestimmten Zeitraums in die Wirtschaft gelangen dürfen. | quota: A limit imposed by the government on the volume of imports allowed to enter the economy during a specific period of time. |
| radikale Innovation: Innovationen, die auf einem breiten Spektrum an Wissen aus verschiedenen Sektoren basieren und dieses Wissen neu kombinieren, um neue und sehr unterschiedliche Produkte zu schaffen. | radical innovation: Innovations based on a broad range of knowledge from different sectors, recombining this to create new and very different products. |
| Ratingagentur: Ein Unternehmen, das Informationen sammelt, um die Kreditwürdigkeit von Einzelpersonen, Unternehmen oder Ländern zu berechnen, und das daraus resultierende Rating gegen eine Gebühr verkauft. | credit ratings agency: A firm which collects information to calculate the credit-worthiness of individuals or companies, and sells the resulting rating for a fee to interested parties. |
| realisierbare Menge: Die Gesamtheit der Kombinationen der betrachteten Güter, die eine entscheidende Person unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen, physischen oder sonstigen Beschränkungen, wählen könnte. | feasible set: All of the combinations of the things under consideration that a decision-maker could choose given the economic, physical or other constraints that he faces. |
| Reallohn: Der Nominallohn, bereinigt um die Preisänderungen zwischen verschiedenen Zeiträumen. Er misst die Menge an Waren und Dienstleistungen, die eine Beschäftigte kaufen kann. | real wage: The nominal wage, adjusted to take account of changes in prices between different time periods. It measures the amount of goods and services the worker can buy. |
| Realzinssatz: Der um die Inflation bereinigte Zinssatz (das heißt der Nominalzinssatz abzüglich der Inflationsrate). Er gibt an, wie viele Güter man in der Zukunft, für die jetzt nicht konsumierten Güter erhält. | real interest rate: The price of bringing some real spending power forward in time. |
| Rechte an geistigem Eigentum: Patente, Marken und Urheberrechte. | intellectual property rights: Patents, trademarks, and copyrights. |
| Regierung: In einem bestimmten Gebiet die einzige Instanz, die den Menschen vorschreiben kann, was sie zu tun oder zu lassen haben, und die legitimerweise Gewalt anwenden und die Freiheit des Einzelnen einschränken kann, um dieses Ziel zu erreichen. | government: Within a given territory, the only body that can dictate what people must do or not do, and can legitimately use force and restraints on an individual's freedom to achieve that end. |
| Regierungselite: Spitzenpersonen der Regierung wie die/der Präsident:in, Kabinettsangehörige sowie führende Vertreter:innen der Legislative, die durch ein gemeinsames Interesse, zum Beispiel die Angehörigkeit zu einer bestimmten Partei, verbunden sind. | governing elite: Top government officials such as the president, cabinet officials, and legislative leaders, unified by a common interest such as membership in a particular party. |
| regressiv (Politik): Eine Zahlung oder ein Transfer, der das Einkommen reicherer Haushalte prozentual stärker erhöht als das ärmerer Haushalte. | regressive (policy): An expenditure or transfer that increases the incomes of richer households by more than poorer households, in percentage terms. |
| relativer Preis: Der Preis einer Ware oder Dienstleistung im Vergleich zu dem Preis einer anderen Ware oder Dienstleistung (normalerweise als Verhältnis ausgedrückt). | relative price: The price of one good or service compared to another (usually expressed as a ratio of the two prices). The price of one good or service compared to another (usually expressed as a ratio). |
| Reservationsindifferenzkurve: Eine Kurve, die Allokationen (Kombinationen) anzeigt, die genauso hoch bewertet werden wie die eigene Reservationsoption. | reservation indifference curve: A curve that indicates allocations (combinations) that are as highly valued as one's reservation option. |
| Reservationslohn: Der Betrag, den eine beschäftigte Person in einer alternativen Beschäftigung, durch Arbeitslosengeld oder andere Unterstützungsleistungen erhalten würde, wenn sie nicht an ihrem derzeitigen Arbeitsplatz beschäftigt wäre. | reservation wage: What an employee would get in alternative employment, or from an unemployment benefit or other support, were he or she not employed in his or her current job. |
| Reservationsoption: Die nächstbeste Alternative einer Person unter allen Optionen in einer bestimmten Transaktion. | reservation option: A person's next best alternative among all options in a particular transaction. |
| Reserven (natürliche Ressource): Die Menge einer natürlichen Ressource, deren Gewinnung mit den vorhandenen Technologien wirtschaftlich möglich ist. | reserves (natural resource): The amount of a natural resource that is economically feasible to extract given existing technologies. |
| Ressourcen (natürliche): Die geschätzte Gesamtmenge einer Substanz in der Erdkruste. | resources (natural): The estimated total amount of a substance in the earth’s crust. |
| Restemfänger:in: Die Person, die das Einkommen erhält, das von einem Unternehmen oder einem anderen Projekt nach Zahlung aller vertraglichen Verpflichtungen (zum Beispiel Kosten für die Einstellung von Beschäftigten und die Zahlung von Steuern) übrig bleibt. | residual claimant: The person who receives the income left over from a firm or project after the payment of all contractual costs (for example the cost of hiring workers and paying taxes). |
| Rezession: Das US-amerikanische National Bureau of Economic Research (eine private überparteiliche Nonprofit-Forschungsorganisation) definiert sie als eine Periode, in der die Wirtschaftsleistung rückläufig ist. Sie ist vorbei, wenn die Wirtschaft wieder zu wachsen beginnt. Eine alternative Definition ist eine Periode, in der das Produktionsniveau unter dem normalen Niveau (auch Produktionspotenzial genannt) liegt, auch wenn die Wirtschaft wächst. Sie ist erst dann beendet, wenn die Produktion so weit gestiegen ist, dass sie wieder das normale Niveau erreicht hat. Die letztgenannte Definition hat das Problem, dass das „normale“ Niveau subjektiv ist. | recession: The US National Bureau of Economic Research defines a recession as a period when output is declining. It is over once the economy begins to grow again. An alternative definition is a period when the level of output is below its normal level, even if the economy is growing. It is not over until output has grown enough to get back to normal. The latter definition has the problem that the ‘normal’ level is subjective. The US National Bureau of Economic Research defines it as a period when output is declining. It is over once the economy begins to grow again. An alternative definition is a period when the level of output is below its normal level, even if the economy is growing. It is not over until output has grown enough to get back to normal. The latter definition has the problem that the ‘normal’ level is subjective. |
| rivales Gut: Ein Gut, das, wenn es von einer Person konsumiert wird, einer anderen nicht zur Verfügung steht. | rival good: A good which, if consumed by one person, is not available to another. |
| Sachmitteltransfers: Öffentliche Ausgaben in Form von kostenlosen oder subventionierten Dienstleistungen für Haushalte und nicht in Form von Geldtransfers. | in-kind transfers: Public expenditure in the form of free or subsidized services for households rather than in the form of cash transfers. |
| Saldo des Staatshaushalts: Die Differenz zwischen den Steuereinnahmen der Regierung und den Staatsausgaben (einschließlich der Käufe von Waren und Dienstleistungen durch die Regierung, Investitionen und Ausgaben für Transfers wie Renten und Arbeitslosengeld). | government budget balance: The difference between government tax revenue and government spending (including government purchases of goods and services, investment spending, and spending on transfers such as pensions and unemployment benefits). |
| Schock: Eine exogene Änderung einiger der in einem Modell verwendeten Fundamentaldaten. | shock: An exogenous change in some of the fundamental data or variables used in a model. |
| Schumpetersche Renten: Eine andere, gleichwertige Bezeichnung für Innovationsrenten. | Schumpeterian rents: Another, equivalent way to refer to innovation rents. Also known as: innovation rents. Profits in excess of the opportunity cost of capital that an innovator gets by introducing a new technology, organizational form or marketing strategy. Also known as: innovation rents. |
| schöpferische Zerstörung: Joseph Schumpeters Bezeichnung für den Prozess, bei dem alte Technologien und die Unternehmen, die sich nicht anpassen, von neuen verdrängt werden, weil sie auf dem Markt nicht konkurrenzfähig sind. Seiner Ansicht nach ist das Scheitern unrentabler Unternehmen schöpferisch, weil es Arbeit und Investitionsgüter für neue Tätigkeiten freisetzt. | creative destruction: Joseph Schumpeter's name for the process by which old technologies and the firms that do not adapt are swept away by the new, because they cannot compete in the market. In his view, the failure of unprofitable firms is creative because it releases labour and capital goods for use in new combinations. |
| segmentierter Arbeitsmarkt: Ein Arbeitsmarkt, dessen einzelne Segmente als getrennte Arbeitsmärkte mit begrenzter Mobilität der Beschäftigten von einem Segment zum anderen funktionieren (auch aus Gründen der ethnischen oder sprachlichen oder anderer Formen der Diskriminierung). | segmented labour market: A labour market with two or more distinct segments that function as separate labour markets, with limited mobility of workers from one segment to the other (including for reasons of racial, language, or other forms of discrimination). A labour market whose distinct segments function as separate labour markets with limited mobility of workers from one segment to the other (including for reasons of racial, language, or other forms of discrimination). |
| Sekundär- und Primärmärkte: Der Primärmarkt ist der Markt, auf dem Waren oder finanzielles Vermögen zum ersten Mal verkauft werden. Der erste Verkauf von Aktien durch ein Unternehmen an Personen oder Unternehmen (bekannt als Börsengang oder IPO) findet auf dem Primärmarkt statt. Der anschließende Handel mit diesen Aktien an der Börse ist der Sekundärmarkt. Die Begriffe werden auch verwendet, um den Erstverkauf von Eintrittskarten (Primärmarkt) und den Sekundärmarkt, auf dem sie gehandelt werden, zu beschreiben. | secondary and primary markets: The primary market is where goods or financial assets are sold for the first time. For example, the initial sale of shares by a company to an investor (known as an initial public offering or IPO) is on the primary market. The subsequent trading of those shares on the stock exchange is on the secondary market. The terms are also used to describe the initial sale of tickets (primary market) and the secondary market in which they are traded. |
| sekundärer Arbeitsmarkt: Beschäftigte mit typischerweise kurzfristigen Verträgen mit begrenztem Lohn und wenig Arbeitsplatzsicherheit. Dies kann auf ihr Alter zurückzuführen sein oder darauf, dass sie aufgrund ihrer ethnischen Zugehörigkeit diskriminiert werden. | secondary labour market: When the labour market is segmented into separate parts, a secondary labour market is a segment where conditions for workers are relatively poor, typically with low wages and short-term contracts or limited job security. This might be due to their age, or because they are discriminated against according to race or ethnic group. Workers typically on short-term contracts with limited wages and job security. This might be due to their age, or because they are discriminated against by race or ethnic group. |
| Selbstversicherung: Sparen eines Haushalts, um den Konsum aufrechtzuerhalten, wenn das Einkommen vorübergehend sinkt oder höhere Ausgaben erforderlich sind. | self-insurance: To maintain their consumption, households can use savings and borrowing to self-insure against a temporary fall in income or need for greater expenditure. Saving by a household in order to be able to maintain its consumption when there is a temporary fall in income or need for greater expenditure. |
| sequentielles Spiel: Ein Spiel, bei dem nicht alle Spieler:innen ihre Strategien gleichzeitig wählen und die Spieler:innen, die später wählen, die bereits gewählten Strategien der anderen Spieler:innen sehen können: Ein Beispiel ist das Ultimatumspiel. | sequential game: A game in which all players do not choose their strategies at the same time, and players that choose later can see the strategies already chosen by the other players, for example the ultimatum game. |
| Short Side (eines Marktes): Die Seite (entweder Angebotsseite oder Nachfrageseite), auf der die Zahl der gewünschten Transaktionen am geringsten ist (zum Beispiel befinden sich die Unternehmen auf der short side des Arbeitsmarktes, da in der Regel mehr Arbeitskräfte Arbeit suchen, als Stellen angeboten werden). Das Gegenteil der Short Side ist die Long Side. | short side (of a market): The side (either supply or demand) on which the number of desired transactions is least (for example, employers are on the short side of the labour market, because typically there are more workers seeking work than there are jobs being offered). The opposite of short side is the long side. |
| Simultanspiel: Ein Spiel, bei dem die Spieler:innen gleichzeitig Strategien wählen, zum Beispiel das Gefangenendilemma. | simultaneous game: A game in which players choose strategies simultaneously, for example the prisoners' dilemma. |
| solvent: Ein Unternehmen oder eine Person, deren Reinvermögen positiv oder Null ist. Zum Beispiel eine Bank, deren Vermögenswerte höher als ihre Verbindlichkeiten (was sie schuldet) sind. | solvent: A firm or individual for which net worth is positive or zero. For example, a bank whose assets are more than its liabilities (what it owes). |
| soziale Grenzkosten (SGK): Die Kosten für die Produktion einer zusätzlichen Einheit eines Gutes, wobei sowohl die Kosten für das Unternehmen als auch die Kosten für andere, die von der Produktion des Gutes betroffen sind, berücksichtigt werden. Die sozialen Grenzkosten sind die Summe aus den privaten Grenzkosten und den externen Grenzkosten. | marginal social cost (MSC): The cost of producing an additional unit of a good, taking into account both the cost for the producer and the costs incurred by others affected by the good's production. Marginal social cost is the sum of the marginal private cost and the marginal external cost. |
| soziale Interaktionen: Situationen, in denen sich die Handlungen einer Person nicht nur auf ihre eigenen, sondern auch auf die Ergebnisse anderer Personen auswirken. | social interactions: A situation in which the actions taken by each person affect other people's outcomes as well as their own. |
| soziale Norm: Ein den meisten Angehörigen einer Gesellschaft gemeinsames Verständnis darüber, was Menschen in einer bestimmten Situation tun sollten, wenn ihre Handlungen andere beeinflussen. | social norm: An understanding that is common to most members of a society about what people should do in a given situation when their actions affect others. |
| soziale Präferenzen: Präferenzen, die dem, was anderen Menschen widerfährt, einen Wert beimessen, auch wenn dies zu einer geringeren Auszahlung für den Einzelnen führt. | social preferences: A person with social preferences cares not only about how her action affects her personally, but also about how it affects other people. |
| sozialer Grenznutzen (SGN): Der Nutzen (in Form des Vorteils) der Produktion oder des Konsums einer zusätzlichen Einheit eines Gutes, wobei sowohl der Nutzen für die Person, die sich für die Produktion oder den Konsum entscheidet, als auch der Nutzen für alle anderen, die von der Entscheidung betroffen sind, berücksichtigt wird. | marginal social benefit (MSB): The benefit (in terms of utility) of producing or consuming an additional unit of a good, taking into account both the benefit to the individual who decides to produce or consume it, and the benefit to anyone else affected by the decision. |
| soziales Dilemma: Eine Situation, in der die Verfolgung individueller Interessen zu einem Ergebnis führt, das alle schlechter stellt als eine kooperative Lösung. | social dilemma: A situation in which actions, taken independently by individuals in pursuit of their own private objectives, may result in an outcome that is inferior to some other feasible outcome that could have occurred if people had acted together, rather than as individuals. |
| Sozialversicherung: Steuerfinanzierte Ausgaben der Regierung zur Absicherung gegen verschiedene wirtschaftliche Risiken (zum Beispiel Einkommensverluste durch Krankheit oder Arbeitslosigkeit) und zur Sicherung eines gleichmäßigen lebenslangen Einkommens der Bevölkerung. | social insurance: Expenditure by the government, financed by taxation, which provides protection against various economic risks (for example, loss of income due to sickness, or unemployment) and enables people to smooth incomes throughout their lifetime. |
| Sparparadoxon: Wenn ein Einzelner weniger konsumiert, steigen seine Ersparnisse; wenn aber alle weniger konsumieren, kann das Ergebnis eher eine geringere als eine höhere Ersparnis sein. Der Versuch, das Sparen zu erhöhen, wird vereitelt, wenn eine Erhöhung der Sparquote nicht durch eine Erhöhung der Investitionen (oder einer anderen Quelle der aggregierten Nachfrage wie den Staatsausgaben für Waren und Dienstleistungen) ausgeglichen wird. Das Ergebnis ist ein Rückgang der aggregierten Nachfrage und einen niedrigeren gesamtwirtschaftlichen Output, so dass das tatsächliche Sparniveau nicht ansteigt. | paradox of thrift: If a single individual consumes less, their savings will increase; but if everyone consumes less, the result may be lower rather than higher savings overall. This happens if the increase in the saving rate is unmatched by an increase in investment (or other source of aggregate demand such as government spending on goods and services). Then aggregate demand and income fall, so actual levels of saving do not increase. If a single individual consumes less, her savings will increase; but if everyone consumes less, the result may be lower rather than higher savings overall. The attempt to increase saving is thwarted if an increase in the saving rate is unmatched by an increase in investment (or other source of aggregate demand such as government spending on goods and services). The outcome is a reduction in aggregate demand and lower output so that actual levels of saving do not increase. |
| Sparpolitik: Eine Politik, bei der eine Regierung versucht, ihre Haushaltslage in einer Rezession zu verbessern, indem sie ihr Sparen erhöht. | austerity: A term used to describe policies through which a government tries to improve its budgetary position in a recession by increasing its saving. A policy where a government tries to improve its budgetary position in a recession by increasing its saving. |
| Spekulationen: Kauf und Verkauf von Vermögenswerten mit dem Ziel, von einer erwarteten Preisänderung zu profitieren. | speculation: Buying and selling assets in order to profit from an anticipated change in their price. |
| Spekulationsfinanzierung: Eine Strategie, die von Unternehmen angewandt wird, um Zahlungsverpflichtungen für Verbindlichkeiten mit Hilfe des Cashflows zu erfüllen, obwohl das Unternehmen das Kapital auf diese Weise nicht zurückzahlen kann. Unternehmen, die sich in dieser Lage befinden, müssen ihre Verbindlichkeiten verlängern, indem sie in der Regel neue Schuldtitel ausgeben, um die Verpflichtungen aus fällig werdenden Schuldtiteln zu erfüllen. Der Begriff wurde von Hyman Minsky in seiner Finanzinstabilitätshypothese geprägt. | speculative finance: A strategy used by firms to meet payment commitments on liabilities using cash flow, although the firm cannot repay the principal in this way. Firms in this position need to 'roll over' their liabilities, usually by issuing new debt to meet commitments on maturing debt. Term coined by Hyman Minsky in his Financial Instability Hypothesis. |
| Spezialisierung: Dies ist der Fall, wenn ein Land, ein Unternehmen oder eine Person ein kleineres Spektrum an Waren und Dienstleistungen produziert, als es selbst konsumiert, und die Waren und Dienstleistungen, die es nicht produziert, durch Handel erwirbt. | specialization: This takes place when a country or some other entity produces a narrower range of goods and services than it consumes, acquiring the goods and services that it does not produce by trade. |
| Spiel: Ein Modell der strategischen Interaktion, das die Spieler:innen, die realisierbaren Strategien, die Informationen, über die die Spieler:innen verfügen, und ihre Auszahlungen beschreibt. | game: A model of strategic interaction that describes the players, the feasible strategies, the information that the players have, and their payoffs. |
| Spieltheorie: Ein Teilgebiet der Mathematik, das sich mit strategischen Interaktionen befasst, das heißt mit Situationen, in denen jeder Teilnehmende weiß, dass der Nutzen, den er erhält, von den Handlungen aller abhängt. | game theory: A branch of mathematics that studies strategic interactions, meaning situations in which each actor knows that the benefits they receive depend on the actions taken by all. |
| staatliche Transfers: Ausgaben der Regierung in Form von Zahlungen an Haushalte oder Einzelpersonen. Arbeitslosengeld und Renten sind Beispiele dafür. Transfers werden in den volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen nicht zu den Staatsausgaben (G) gezählt. | government transfers: Spending by the government in the form of payments to households or individuals. Unemployment benefits and pensions are examples. Transfers are not included in government spending (G) in the national accounts. |
| Staatsausgaben (G): Ausgaben der Regierung für den Kauf von Waren und Dienstleistungen. Wenn sie als Bestandteil der aggregierten Nachfrage verwendet werden, umfassen sie nicht die Ausgaben für Transfers wie Renten und Arbeitslosengeld. | government spending (G): Expenditure by the government to purchase goods and services. When used as a component of aggregate demand, this does not include spending on transfers such as pensions and unemployment benefits. |
| Staatsversagen: Ein Versagen der politischen Verantwortlichkeit. (Dieser Begriff wird in vielfältiger Weise verwendet, jedoch nicht in strenger Analogie zum Marktversagen, für das das Kriterium die Pareto-Ineffizienz ist). | government failure: A failure of political accountability. (This term is widely used in a variety of ways, none of them strictly analogous to market failure, for which the criterion is simply Pareto inefficiency). |
| stabiles Gleichgewicht: Ein Gleichgewicht, bei dem eine Tendenz zur Wiederherstellung des Gleichgewichts besteht, nachdem es durch einen kleinen Schock gestört wurde. | stable equilibrium: An equilibrium is stable if a small movement away from the equilibrium is self-correcting (leading to movement back toward the equilibrium). An equilibrium in which there is a tendency for the equilibrium to be restored after it is disturbed by a small shock. |
| Stagflation: Anhaltend hohe Inflation in Verbindung mit hoher Arbeitslosigkeit in der Wirtschaft eines Landes. | stagflation: Persistent high inflation combined with high unemployment in a country’s economy. |
| Steuerinzidenz: Die Auswirkung einer Steuer auf den Wohlstand von Käufer:innen, Verkäufer:innen oder beiden. | tax incidence: The effect of a tax on the surplus of buyers, sellers, or both. The effect of a tax on the welfare of buyers, sellers, or both. |
| Strategie: Eine Handlung (oder ein Handlungsablauf), die eine Person vornehmen kann, wenn sie sich der gegenseitigen Abhängigkeit der Ergebnisse für sich und für andere bewusst ist. Die Ergebnisse hängen nicht nur von den Handlungen dieser Person ab, sondern auch von den Handlungen anderer. | strategy: An action (or a course of action) that a person may take when that person is aware of the mutual dependence of the results for herself and for others. The outcomes depend not only on that person's actions, but also on the actions of others. |
| strategische Interaktion: Eine soziale Interaktion, bei der sich die teilnehmenden Personen der Art und Weise bewusst sind, wie sich ihre Handlungen auf andere auswirken (und wie sich die Handlungen der anderen auf sie auswirken). | strategic interaction: A social interaction in which the participants are aware of the ways that their actions affect others (and the ways that the actions of others affect them). |
| strategische Komplemente: Für zwei Tätigkeiten A und B gilt: Je mehr A ausgeführt wird, desto größer ist der Nutzen der Ausführung von B, und je mehr B ausgeführt wird, desto größer ist der Nutzen der Ausführung von A. | strategic complements: For two activities A and B: the more that A is performed, the greater the benefits of performing B, and the more that B is performed the greater the benefits of performing A. |
| strategische Substitute: Für zwei Aktivitäten A und B gilt: Je mehr A ausgeführt wird, desto geringer ist der Nutzen der Ausführung von B, und je mehr B ausgeführt wird, desto geringer ist der Nutzen der Ausführung von A. | strategic substitutes: For two activities A and B: the more that A is performed, the less the benefits of performing B, and the more that B is performed the less the benefits of perfoming A. |
| Subprime-Hypothek: Eine Hypothek, die an eine Person mit hohem Risiko vergeben wird, zum Beispiel an eine Person mit einer Vorgeschichte von Konkursen und verspäteten Rückzahlungen. | subprime mortgage: A residential mortgage issued to a high-risk borrower, for example, a borrower with a history of bankruptcy and delayed repayments. |
| Subprime-Kreditnehmender: Eine Person mit einer niedrigen Bonität und einem hohen Ausfallrisiko. | subprime borrower: An individual with a low credit rating and a high risk of default. |
| substanzielle Beurteilungen der Fairness: Beurteilungen, die auf der Allokation selbst beruhen (also zum Beispiel auf die Größe des Vermögens), nicht darauf, wie die Allokation zustande kommen ist (also wie die Person das Vermögen aufbauen konnte). | substantive judgements of fairness: Judgements based on the characteristics of the allocation itself, not how it was determined. |
| Substitute: Zwei Güter, bei denen eine Erhöhung des Preises des einen Guts zu einem Anstieg der nachgefragten Menge des anderen Guts führt. | substitutes: Two goods for which an increase in the price of one leads to an increase in the quantity demanded of the other. |
| Substitutionseffekt: Der Effekt, der nur auf Änderungen des Preises oder der Opportunitätskosten zurückzuführen ist, angesichts des neuen Nutzenniveaus. | substitution effect: The effect for example, on the choice of consumption of a good that is only due to changes in the price or opportunity cost, given the new level of utility. |
| systematisches Risiko: Ein Risiko, das alle Vermögen auf dem Markt betrifft, so dass es den anlegenden Personen nicht möglich ist, ihr Risiko durch eine Kombination verschiedener Vermögenswerte zu verringern. | systematic risk: A risk that affects all assets in the market, so that it is not possible for investors to reduce their exposure to the risk by holding a combination of different assets. Also known as: undiversifiable risk. A risk that affects all assets in the market, so that it is not possible for investors to reduce their exposure to the risk by holding a combination of different assets. Also known as: undiversifiable risk. |
| systemisches Risiko: Ein Risiko, das das Finanzsystem selbst bedroht. | systemic risk: A risk that threatens the financial system itself. |
| Tangente: Wenn zwei Kurven einen Punkt gemeinsam haben, sich aber nicht kreuzen. Die Tangente an einer Kurve in einem bestimmten Punkt ist eine Gerade, die die Kurve in diesem Punkt berührt, sie aber nicht schneidet. | tangency: When a line touches a curve, but does not cross it. |
| Taylorismus: Innovation in der Unternehmensführung, die darauf abzielt, die Lohnkosten zu senken, zum Beispiel durch die Aufteilung qualifizierter Tätigkeiten in separate, weniger qualifizierte Aufgaben, um die Löhne zu senken. | Taylorism: Innovation in management that seeks to reduce labour costs, for example by dividing skilled jobs into separate less-skilled tasks so as to lower wages. |
| technisch möglich: Eine Allokation innerhalb der durch Technologie und Biologie gesetzten Grenzen. | technically feasible: An allocation within the limits set by technology and biology. |
| technischer Fortschritt: Eine Veränderung in der Technologie, die den Einsatz von Ressourcen (Arbeit, Maschinen, Land, Energie, Zeit) verringert, die für die Produktion einer bestimmten Menge des Outputs erforderlich sind. | technological progress: A change in technology that reduces the amount of resources (labour, machines, land, energy, time) required to produce a given amount of the output. |
| Technologie: Die Beschreibung eines Prozesses, bei dem eine Reihe von Materialien und anderen Inputs, einschließlich der Arbeit von Menschen und Maschinen, verwendet werden, um einen Output zu erzeugen. | technology: A process taking a set of materials and other inputs, including the work of people and capital goods (such as machines), to produce an output. |
| Tragik der Allmende: Ein soziales Dilemma, bei dem eigennützig handelnde Individuen eine gemeinsame Ressource aufbrauchen und damit die Auszahlungen für alle verringern. | tragedy of the commons: A social dilemma in which self-interested individuals acting independently deplete a common resource, lowering the payoffs of all. |
| Transaktionskosten: Kosten, die den Verhandlungsprozess oder die Vereinbarung eines Vertrags behindern. Dazu gehören die Kosten für die Beschaffung von Informationen über das zu handelnde Gut und die Kosten für die Durchsetzung eines Vertrags. | transaction costs: Costs that impede the bargaining process or the agreement of a contract. They include costs of acquiring information about the good to be traded, and costs of enforcing a contract. |
| Treibhausgas: Gase - hauptsächlich Wasserdampf, Kohlendioxid, Methan und Ozon -, die in der Erdatmosphäre freigesetzt werden und zu einem Anstieg der atmosphärischen Temperatur und Veränderungen des Klimas führen. | greenhouse gas: Gases—mainly water vapour, carbon dioxide, methane and ozone—released in the earth’s atmosphere that lead to increases in atmospheric temperature and changes in climate. |
| Trennung von Eigentum und Kontrolle: Die Eigenschaft einiger Unternehmen, dass die Personen des Managements eine von den Eigentümer:innen getrennte Gruppe sind. | separation of ownership and control: The attribute of some firms by which managers are a separate group from the owners. |
| Trilemma der Weltwirtschaft: Die wahrscheinliche Unmöglichkeit, dass ein Land in einer globalisierten Welt gleichzeitig eine tiefe Marktintegration (über Grenzen hinweg), nationale Souveränität und demokratische Regierungsführung aufrechterhalten kann. Wurde erstmals von dem Wirtschaftswissenschaftler Dani Rodrik vorgeschlagen. | trilemma of the world economy: The likely impossibility that any country, in a globalized world, can simultaneously maintain deep market integration (across borders), national sovereignty, and democratic governance. First suggested by Dani Rodrik, an economist. |
| Trugschluss der Komposition: Fälschliche Schlussfolgerung, dass das, was für Teile (zum Beispiel einen Haushalt) gilt, auch für das Ganze (in diesem Fall die Wirtschaft als Ganzes) gelten muss. | fallacy of composition: Mistaken assumption that what is true of the parts (such as households) must be true of the whole (such as the economy as a whole). For an example see: paradox of thrift. Mistaken inference that what is true of the parts (for example a household) must be true of the whole (in this case the economy as a whole). |
| umgekehrte Kausalität: Eine wechselseitige Kausalität, bei der sich A auf B auswirkt und B auch auf A. | reverse causality: If we are looking for evidence that one variable (x) causes another (y) and find that the variables are correlated, the explanation may be the reverse: that y causes x. For example, if we find that people who attend university earn more, does that mean that university increased their earning ability? Could it be that people with high earning potential are more likely to attend university? A two-way causal relationship in which A affects B and B also affects A. |
| umsichtige Politik: Eine Politik, die einen sehr hohen Wert auf die Verringerung der Wahrscheinlichkeit eines katastrophalen Ergebnisses legt, selbst wenn dies durch den Verzicht auf andere Ziele teuer erkauft wird. Ein solcher Ansatz wird häufig befürwortet, wenn große Unsicherheit über die Bedingungen besteht, unter denen ein katastrophales Ergebnis eintreten würde. | prudential policy: A policy that is prudent in that it places a very high value on reducing the likelihood of a disastrous outcome, even if this is costly in terms of other objectives foregone. Such an approach is often advocated where there is fundamental uncertainty about the conditions under which a disastrous outcome would occur. A policy that places a very high value on reducing the likelihood of a disastrous outcome, even if this is costly in terms of other objectives foregone. Such an approach is often advocated where there is great uncertainty about the conditions under which a disastrous outcome would occur. |
| Umverteilungspolitik: Steuern, Geld- und Sachmitteltransfers der Regierung, die zu einer Verteilung des Endeinkommens führen, die von der Verteilung des Markteinkommens abweicht. | redistribution policy: Taxes, monetary, and in-kind transfers of the government that result in a distribution of final income that differs from the distribution of market income. |
| Umweltkonsumindifferenzkurve: Eine Kurve, auf der alle Punkte Kombinationen von Umweltqualität und Konsum sind, die von einer Person oder einem oder einer politischen Entscheidungsträger:in gleichermaßen geschätzt werden. Die Steigung der Indifferenzkurve ist das Verhältnis zwischen dem (negativen) Grenznutzen des entgangenen Konsums aufgrund der Kosten für die Minderung und dem Grenznutzen der Umweltqualität (ein öffentliches Gut, das von allen geteilt wird). | environment-consumption indifference curve: A curve on which all points are combinations of environmental quality and consumption that are equally valued by an individual or policymaker. The slope of the indifference curve is the ratio of the marginal disutility of lost consumption due to the cost of abating and of the marginal utility of environmental quality (a public good shared by all). |
| Ungleichgewichtsprozess: Eine wirtschaftliche Variable kann sich entweder ändern, weil sich die Faktoren, die den Gleichgewichtswert dieser Variable bestimmen, geändert haben (ein Gleichgewichtsprozess), oder weil sich das System nicht im Gleichgewicht befindet, sodass es Kräfte für Veränderungen gibt, die innerhalb des betreffenden Modells liegen (ein Ungleichgewichtsprozess). Letzteres ist der Fall, wenn sich die Wirtschaft auf ein stabiles Gleichgewicht zubewegt oder sich von einem Kipppunkt entfernt (instabiles Gleichgewicht). | disequilibrium process: An economic variable may change either because the things that determine the equilibrium value of that variable have changed (an equilibrium process), or because the system is not in equilibrium so that there exist forces for change that are internal to the model in question (a disequilibrium process). The latter process applies when the economy moves towards a stable equilibrium or away from a tipping point (an unstable equilibrium). |
| Ungleichgewichtsrente: Die ökonomische Rente, die entsteht, wenn sich ein Markt nicht im Gleichgewicht befindet, zum Beispiel bei Nachfrageüberhang oder Angebotsüberhang auf einem Markt für eine Ware oder Dienstleistung. Im Gegensatz dazu werden Renten, die im Gleichgewicht entstehen, Gleichgewichtsrenten genannt. | disequilibrium rent: The economic rent that arises when a market is not in equilibrium, for example when there is excess demand or excess supply in a market for some good or service. In contrast, rents that arise in equilibrium are called equilibrium rents. |
| Ungleichheitsaversion: Eine Abneigung gegen Ergebnisse, bei denen einige Personen mehr erhalten als andere. | inequality aversion: A dislike of outcomes in which some individuals receive more than others. It is considered a social preference. |
| unsystematisches Risiko: Ein Risiko, das nur eine kleine Anzahl von Vermögenswerten auf einmal betrifft. Anleger:innen können ihre Anfälligkeit für solche Risiken nahezu ausschalten, indem sie ein diversifiziertes Portfolio von Vermögenswerten halten, die von unterschiedlichen Risiken betroffen sind. | idiosyncratic risk: A risk that only affects a small number of assets at one time. Traders can almost eliminate their exposure to such risks by holding a diverse portfolio of assets affected by different risks. Also known as: diversifiable risk. A risk that only affects a small number of assets at one time. Traders can almost eliminate their exposure to such risks by holding a diverse portfolio of assets affected by different risks. Also known as: diversifiable risk. |
| Urheberrecht: Eigentumsrechte an der Nutzung und Verbreitung eines Originalwerks. | copyright: Ownership rights over the use and distribution of an original work. |
| Verbindlichkeit: Alles, was einen Wert hat und geschuldet wird. | liability: Anything of value that is owed. |
| Verbraucherpreisindex (VPI): Ein Maß für das allgemeine Preisniveau, das die Verbraucher:innen für Waren und Dienstleistungen zu zahlen haben, einschließlich der Verbrauchssteuern. | consumer price index (CPI): A measure of the general level of prices that consumers have to pay for goods and services, including consumption taxes. |
| Verbundvorteile: Kosteneinsparungen, die sich ergeben, wenn zwei oder mehr Produkte gemeinsam von einem einzigen Unternehmen hergestellt werden, anstatt sie in getrennten Unternehmen zu produzieren. | economies of scope: Cost savings that occur when two or more products are produced jointly by a single firm, rather being produced in separate firms. |
| Verlust der Biodiversität (anteilig): Anteil der Arten, die jedes Jahr aussterben. | biodiversity loss (rate of): Proportion of species that become extinct every year. |
| Vermögenswertpreisblase: Anhaltender und signifikanter Anstieg des Preises eines Vermögenswerts, der durch die Erwartung künftiger Preissteigerungen genährt wird. | asset price bubble: A sustained and significant rise in the price of an asset, fuelled by expectations of future price increases. |
| versteckte Aktionen (Problem der): Dies ist der Fall, wenn eine Handlung einer Tauschpartei nicht bekannt ist oder von der anderen Partei nicht überprüft werden kann. Zum Beispiel kann ein Unternehmen nicht wissen (oder nicht überprüfen), wie hart die eingestellte Person tatsächlich arbeitet. | hidden actions (problem of): This occurs when some action taken by one party to an exchange is not known or cannot be verified by the other. |
| versteckte Attribute (Problem der): Dies ist der Fall, wenn einige Eigenschaften der Person, die an einem Austausch teilnimmt (oder des Produkts oder der Dienstleistung, die bereitgestellt wird), den anderen Parteien nicht bekannt sind. Ein Beispiel dafür ist, dass die Person, die eine Krankenversicherung abschließt ihren eigenen Gesundheitszustand kennt, die Versicherungsgesellschaft jedoch nicht | hidden attributes (problem of): This occurs when some attribute of the person engaging in an exchange (or the product or service being provided) is not known to the other parties. |
| verteilungsneutral: Eine Politik, die weder progressiv noch regressiv ist, so dass sie die Verteilung des Einkommens nicht verändert. | distributionally neutral: A policy that is neither progressive or regressive so that it does not alter the distribution of income. |
| Verursacherprinzip: Ein Leitfaden für die Umweltpolitik, der besagt, dass diejenigen, die anderen negative Umwelteinflüsse aufbürden, durch Besteuerung oder andere Mittel für die von ihnen verursachten Schäden aufkommen müssen. | polluter pays principle: A guide to environmental policy according to which those who impose negative environmental effects on others should be made to pay for the damages they impose, through taxation or other means. |
| volkswirtschaftliche Gesamtrechnung: Das System zur Messung der Gesamtproduktion und der Ausgaben in einem Land. | national accounts: The system used for measuring overall output and expenditure in a country. |
| Volkswirtschaftslehre: Die Lehre davon, wie Menschen miteinander und mit ihrer natürlichen Umgebung interagieren, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten, und wie sich dies im Laufe der Zeit verändert. | economics: The study of how people interact with each other and with their natural surroundings in providing their livelihoods, and how this changes over time. |
| Vorverteilungspolitik: Maßnahmen der Regierung, die sich auf die Faktorausstattung der Menschen und deren Wert auswirken, einschließlich der Verteilung des Einkommens auf dem Markt und der Verteilung des privaten Vermögens. Beispiele sind Bildung, Mindestlohn und Antidiskriminierungsmaßnahmen. | predistribution policy: Government actions that affect the endowments people have and their value, including the distribution of market income and the distribution of privately held wealth. Examples include education, minimum wage, and anti-discrimination policies. |
| Warenhandel: Der Handel mit materiellen Produkten, die physisch über die Grenzen transportiert werden. | merchandise trade: Trade in tangible products that are physically shipped across borders. |
| Wechselkurs: Die Anzahl der Einheiten der heimischen Währung, die in eine Einheit der ausländischen Währung umgetauscht werden können. Die Anzahl der australischen Dollar (AUD), die benötigt werden, um einen US-Dollar (USD) zu kaufen, wird beispielsweise als Anzahl der AUD pro USD definiert. Ein Anstieg dieses Kurses bedeutet eine Wertminderung des AUD und ein Rückgang eine Aufwertung des AUD. | exchange rate: The number of units of home currency that can be exchanged for one unit of foreign currency. For example, Australia’s exchange rate between the Australian dollar (AUD) and the US dollar (USD) is defined as the number of AUD per USD. An increase in this number is a depreciation of the AUD, and a decrease is an appreciation of the AUD. The number of units of home currency that can be exchanged for one unit of foreign currency. For example, the number of Australian dollars (AUD) needed to buy one US dollar (USD) is defined as number of AUD per USD. An increase in this rate is a depreciation of the AUD and a decrease is an appreciation of the AUD. |
| Wertschöpfung: Bei einem Produktionsprozess ist dies der Wert des Outputs abzüglich des Wertes aller Vorleistungen (so genannter Zwischenprodukte). Die in der Produktion eingesetzten Investitionsgüter und Arbeitskräfte sind keine Zwischengüter. Die Wertschöpfung ist gleich dem Gewinn vor Steuern plus Löhne. | value added: The value of output minus the value of all inputs (called intermediate goods). For a production process this is the value of output minus the value of all inputs (called intermediate goods). The capital goods and labour used in production are not intermediate goods. The value added is equal to profits before taxes plus wages. |
| Wettbewerbspolitik: Politik und Gesetze des Staats zur Begrenzung der Monopolmacht und zur Verhinderung von Kartellen. | competition policy: Government policy and laws to limit monopoly power and prevent cartels. |
| Wettbewerbsverbot: Ein Arbeitsvertrag, der eine Bestimmung oder Vereinbarung enthält, nach der die beschäftigte Person nicht zu einem konkurrierenden Unternehmen wechseln kann. Dadurch kann sich die Reservationsoption der beschäftigten Person verringern, was den Lohn, den das Unternehmen zahlen muss, senkt. | non-compete contract: A contract of employment containing a provision or agreement by which the worker cannot leave to work for a competitor. This may reduce the reservation option of the worker, lowering the wage that the employer needs to pay. |
| wiederholte Spiele: Ein Spiel, bei dem die gleiche Interaktion (gleiche Auszahlungen, Spieler, mögliche Aktionen) mehr als einmal vorkommen kann. | repeated game: A game in which the same interaction (same payoffs, players, feasible actions) may occur more than once. |
| Winner-take-all-Wettbewerb: Unternehmen, die als erste in einen Markt eintreten, können oft den gesamten Markt dominieren, zumindest vorübergehend. | winner-take-all competition: Firms entering a market first can often dominate the entire market, at least temporarily. |
| wirtschaftlich möglich: Politiken, bei denen die gewünschten Ergebnisse ein Nash-Gleichgewicht darstellen, so dass private Individuen und Organisationen der Wirtschaft nach ihrer Umsetzung die gewünschten Effekte nicht rückgängig machen können. | economically feasible: Policies for which the desired outcomes are a Nash equilibrium, so that once implemented private economic actors will not undo the desired effects. |
| wirtschaftlicher Gewinn: Die Einnahmen eines Unternehmens abzüglich seiner Gesamtkosten (einschließlich der Opportunitätskosten des Kapitals). | economic profit: A firm’s revenue minus its total costs (including the opportunity cost of capital). |
| wirtschaftlicher Nullprofit: Eine Gewinnrate, die den Opportunitätskosten des Kapitals entspricht. | zero economic profit: A rate of profit equal to the opportunity cost of capital. |
| Wirtschaftssystem: Eine Art der Organisation der Wirtschaft, die sich durch ihre grundlegenden Institutionen auszeichnet. Zu den Wirtschaftssystemen der Vergangenheit und Gegenwart gehören: zentrale Wirtschaftsplanung (zum Beispiel in der Sowjetunion im 2. Jahrhundert), Feudalismus (zum Beispiel in weiten Teilen Europas im frühen Mittelalter), Sklavereiwirtschaft (zum Beispiel im Süden der USA und in der karibischen Plantagenwirtschaft vor der Abschaffung der Sklaverei im 19. Jahrhundert) und Kapitalismus (die meisten heutigen Volkswirtschaften der Welt). | economic system: A way of organizing the economy that is distinctive in its basic institutions. Economic systems of the past and present include: central economic planning (e.g. the Soviet Union in the 20th century), feudalism (e.g. much of Europe in the early Middle Ages), slave economy (e.g. the US South and the Caribbean plantation economies prior to the abolition of slavery in the 19th century), and capitalism (most of the world’s economies today). |
| Wohlfahrtsverlust: Ein Verlust der gesamten Wohlfahrt im Vergleich zu der gesamt möglichen Wohlfahrt einer Pareto-effizienten Allokation. | deadweight loss: A loss of total surplus relative to a Pareto-efficient allocation. |
| Währungsunion: Eine Gruppe von Ländern, die die gleiche Währung verwenden. Das bedeutet, dass es nur eine Geldpolitik für diese Gruppe gibt. | common currency area: A common currency area (sometimes called a currency union or monetary union) is group of countries that use the same currency. This means there is just one monetary policy for the group. |
| Zahlungsbereitschaft (ZBS): Ein Indikator dafür, wie sehr eine Person ein Gut schätzt, gemessen an dem Betrag, den sie maximal zahlen würde, um eine Einheit des Gutes zu erwerben. | willingness to pay (WTP): An indicator of how much a person values a good, measured by the maximum amount he or she would pay to acquire a unit of the good. |
| Zentralbank: Die einzige Bank, die Zentralbankgeld schaffen kann. Normalerweise Teil der Regierung. Geschäftsbanken haben Konten bei dieser Bank, auf denen sie Zentralbankgeld halten. | central bank: The only bank that can create base money. Usually part of the government. Commercial banks have accounts at this bank, holding base money. |
| Zero Lower Bound: Dies bezieht sich auf die Tatsache, dass der Nominalzinssatz nicht negativ sein kann, wodurch der Nominalzinssatz, der von der Zentralbank festgesetzt werden kann, auf Null begrenzt wird. | zero lower bound: This refers to the fact that the nominal interest rate cannot be negative, thereby setting a floor on the nominal interest rate that can be set by the central bank at zero. This refers to the fact that the nominal interest rate cannot be negative, thus setting a floor on the nominal interest rate that can be set by the central bank at zero. |
| Zinssatz: Der Preis für die Vorverlegung der Kaufkraft in die Zukunft. | interest rate: The price of bringing buying power forward in time, by borrowing. Interest is the additional amount that the borrower promises to repay. The rate of interest is the amount of interest to be repaid per period, as a proportion of the loan. |
| Zinssatz (kurzfristig): Der Preis für das Ausleihen von Zentralbankgeld. | interest rate (short-term): The price of borrowing base money. This is a nominal interest rate. |
| Zoll: Eine Steuer auf ein in ein Land importiertes Gut. | tariff: A tax on a good imported into a country. |
| zu groß zum Scheitern: Ein Merkmal großer Banken, deren zentrale Bedeutung in der Wirtschaft sicherstellt, dass sie von der Regierung gerettet werden, wenn sie in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Die Bank trägt also nicht alle Kosten ihrer Tätigkeit und ist daher eher bereit, größere Risiken einzugehen. | too big to fail: Said to be a characteristic of large banks, whose central importance in the economy ensures they will be saved by the government if they are in financial difficulty. The bank thus does not bear all the costs of its activities and is therefore likely to take bigger risks. |
| öffentliches Übel: Das negative Äquivalent eines öffentlichen Gutes. Es ist nicht rivalisierend in dem Sinne, dass der Konsum des öffentlichen Übels durch ein bestimmtes Individuum den Konsum anderer nicht beeinträchtigt. | public bad: The negative equivalent of a public good. It is non-rival in the sense that a given individual's consumption of the public bad does not diminish others' consumption of it. |
| ökonomische Kosten: Die Kosten, die durch eine Handlung entstehen, zuzüglich der Opportunitätskosten. | economic cost: The out-of-pocket cost of an action, plus the opportunity cost. |
| ökonomische Rente: Eine Zahlung oder ein anderer Nutzen, der über das hinausgeht, was eine Person bei ihrer nächstbesten Alternative (oder Reservationsoption) erhalten hätte. | economic rent: A payment or other benefit received above and beyond what the individual would have received in his or her next best alternative (or reservation option). |
| ökonomische Verantwortlichkeit: Verantwortlichkeit, die durch wirtschaftliche Prozesse erreicht wird, insbesondere durch den Wettbewerb zwischen Unternehmen oder anderen Einrichtungen, bei denen die Nichtberücksichtigung der Betroffenen zu Gewinneinbußen oder zum Scheitern des Unternehmens führt. | economic accountability: Accountability achieved by economic processes, notably competition among firms or other entities in which failure to take account of those affected will result in losses in profits or in business failure. |
| überprüfbare Informationen: Informationen, die zur Durchsetzung eines Vertrags verwendet werden können. | verifiable information: Information that can be used to enforce a contract. |